Flöten statt Pistolen für Jugendliche

LR Schwärzler informierte sich über Klimabündnis- Arbeit in Kolumbien

Bregenz (VLK) – Seit vielen Jahren pflegt das Klimabündnis Vorarlberg gute Kontakte mit den Völkern der
kolumbianischen Regenwaldregion Chocó. Im Landhaus begrüßte Umweltlandesrat Erich Schwärzler kürzlich Klimabündnis-Koordinator Heinz Allgäuer-Hackl und den Leiter des
Kulturzentrums der Diözese Quidbo, Rafael Gomez Diaz, der
derzeit mit einer Fotoausstellung über den Chocò durch
Deutschland und Österreich zieht. Die beiden informierten Schwärzler über ein interessantes Projekt mit Jugendlichen.
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Das Land Vorarlberg hat sich schon mit vielen
Initiativen und Maßnahmen für den Klimaschutz engagiert.
Mit dem offiziellen Beitritt zum internationalen
Klimabündnis wurde dieser Einsatz untermauert. Landesrat Schwärzler: "Bei all unseren Bemühungen stehen vor allem
drei Ziele im Vordergrund: die Förderung erneuerbarer Energieträger, der Verzicht auf Tropenholz, um die
lebenswichtigen Regenwälder zu erhalten, sowie die
Unterstützung der Menschen in der Partnerregion Chocò."

Die Menschen im Chocò haben neben der Armut insbesondere
unter bewaffneten Konflikten zwischen Guerillas,
Paramilitärs und Regierungstruppen zu leiden. Rafael Gomez
Diaz möchte mit seiner Fotoausstellung eine internationale Öffentlichkeit auf diese Situation aufmerksam machen. Mit
seinem Kulturzentrum "Centro Mama U" hat er es sich zur
Aufgabe gemacht, durch die Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen den kulturellen Reichtum der Region zu
pflegen.

Für Landesrat Schwärzler ist diese Arbeit "besonders
wertvoll, weil sie sich den jungen Menschen und damit der
Zukunft der Region widmet. Im Kulturzentrum werden den
Jugendlichen Flöten statt Pistolen in die Hand gegeben."
Die Förderung solcher Projekte im Regenwaldgebiet dient
laut Schwärzler "zur Erhaltung von gesellschaftlichen
Kulturen und von Naturjuwelen, die für unsere Erde
lebenswichtig sind".
(gw/dw,nvl)

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