Kärnten: Keine Schadensmeldungen nach Erdbeben in Kobarit

: AKW Krsko nie gefährdet - Mögliche Schäden an Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik melden

Klagenfurt (LPD) - Das mehrere Sekunden andauernde Erdbeben in
der Nähe der slowenischen Stadt Kobarit heute, Montag, um 15.05 Uhr, hat in Kärnten laut Landes- und Alarmzentrale keine Schadensmeldungen hervorgerufen, teilte Katastrophenschutzreferent LH Jörg Haider kurz nach dem Beben mit.

Laut Peter Melichar von Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien hatte das Beben die Stärke 5 nach der Richterskala. Das Epizentrum lag in der Nähe von Kobarit. Melichar ersucht Erbebenwahrnehmungen an die Zentralanstalt (Homepage:
www.zamg.ac.at, Fax: 01 36 886-21) zu melden.

Der Zivilschutzdirektor für Slowenien Bojan Zmavc bedankte sich für die rasche Kontaktaufnahme Kärntens mit dem Zivilschutz von Slowenien. Er berichtete, dass die Zufahrt nach Kobarit zur Zeit durch einen Hangrutsch gesperrt sei. Ansonsten gebe es lediglich an älteren Häusern u.a. Kamineinstürze und kleinere Gebäudeschäden. Bedauerlicher Weise sei eine Frau einem Herzinfarkt erlegen, ein Bergsteiger sei durch eine abgehende Mure verschüttet worden. Rettungskräfte stehen im Einsatz. Wie LH Haider betonte ,sei zu keinem Zeitpunkt das Atomkraftwerk Krsko gefährdet gewesen.

Landeshauptmann Haider teilte weiters mit, sollten Hilfsmaßnahmen wie im Jahr 1998 anlässlich des Bobec-Beben erforderlich sein, werde Kärnten raschest Hilfe zur Verfügung stellen.

Seitens des Landes Kärnten wurden auf einer eigenen Homepage www.sicherheit.ktn.gv.at die wichtigsten Sicherheitstipps über das Verhalten bei Erdbeben eingerichtet.
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