Geplante Integrationsmaßnahmen der neuen Wiener Stadträtin Wehsely haben Vorbildwirkung

SPÖ-Integrationssprecherin Yilmaz weist Kritik der ÖVP und der Grünen zurück

Wien (SPW-K) - "An der Integrationspolitik, wie sie Wien praktiziert, kann sich der Bund ein Vorbild nehmen", erklärt die Integrationssprecherin der Wiener SPÖ, Nurten Yilmaz. Sie unterstützt die Vorhaben, die die neue Integrations-Stadträtin Sonja Wehsely heute vorgestellt hat.

"Die Integration in Wien beginnt bereits im Kindergarten und richtet sich in weiterer Folge an alle Altersgruppen. Ein vielschichtiges Netz an Angeboten erleichtert Zuwanderern die Eingliederung- und zwar auf freiwilliger Basis", streicht Yilmaz hervor. Die Stadt Wien richtet mit der MA 17 nun auch eine eigene Abteilung für Integration und Diversitäts-Angelegenheiten ein. "Die Wiener Stadtverwaltung organisiert damit auf höchst professioneller Ebene die Maßnahmen zur Integration", stellt Yilmaz fest.

"Wenn die Wiener ÖVP die erfolgreiche Wiener Integrationspolitik als ‚rückwärtsgewandt und weltfremd’ bezeichnet, ist das der Beweis für das besonders seltsame Verständnis von Integration bei der ÖVP", weist die Integrationssprecherin der Wiener SPÖ die Vorwürfe der ÖVP zurück. Auf Bundesebene versuche die ÖVP alles, Zuwanderer nicht zu integrieren. "Das geht von der Androhung von Zwangsmaßnahmen bei Deutschkursen, bis hin zu finanziellen Kürzungen bei NGO’s, die in der Integrationsarbeit tätig sind", sagt Yilmaz.
Der Klubobfrau der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, rät SP-Gemeinderätin Yilmaz, weniger schwarz zu sehen sowie die bestehenden und zukünftigen Integrations-Maßnahmen ohne parteipolitisch motivierte Schlechtmacherei zu bewerten. (Schluss)

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