Innenminister Strasser - Kriminalitätsstatistik ist Beweis für das Scheitern seiner Sicherheits-Politik

SPÖ Schuster fordert Strasser auf, sich der Kriminalitätsbekämpfung endlich ernsthaft anzunehmen

Wien (SPW-K) - "Innenminister Strasser hat mit der jüngsten katastrophalen Kriminalitäts-Statistik wieder einmal selbst den Beweis geliefert, dass seine Sicherheits-Politik gescheitert ist", erklärt der Sicherheitssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Godwin Schuster. Schuster fordert Strasser auf, sich endlich ernsthaft des Problems anzunehmen und auf den Rat unabhängiger Sicherheitsexperten zu hören.

"Die Mitarbeiter der Wiener Polizei arbeiten bereits am Limit", sagt Schuster. "An allen Ecken und Enden fehlt es an Personal. Wegen der hohen Belastungen, den ständigen Experimenten - wie beispielsweise derzeit mit Dienstplänen ohne tatsächliche Einbindung der Betroffenen - hat die Motivation bei vielen Exekutivmitarbeitern einen Tiefstand erreicht". Ursachen dieser Negativ-Entwicklung sieht Schuster in der verfehlten Personalpolitik des Innenministers. Die besten Köpfe der Wiener Polizei würden aus parteipolitischen Gründen entfernt. Zusätzlich werden die Polizisten mit Verwaltungsarbeit überhäuft. "Der Innenminister muss umgehendst für deutlich mehr Personal bei der Wiener Polizei sorgen. Viele Wachzimmer sind personell unterbesetzt. Eine weitere Personalreduktion, insbesondere in den Nachtstunden, wird gerade geplant. Mit lauen Reformen kann Strasser nachgewiesenermaßen steigende Kriminalität nicht eindämmen", erklärt Schuster.

Zu der Aussage des Ex-Chefs der Wiener FPÖ, Hilmar Kabas, meint Gemeinderat Schuster: "Diese Meldung ist eine Chuzpe der besonderen Art! Seine Partei ist voll verantwortlich und an der Misere mit schuld". Die FPÖ ist Teil der Bundesregierung und trage als solcher auch die Verantwortung am enormen Personal-Abbau bei der Wiener Polizei trotz ständig steigender Kriminalität. "Offenbar tut sich Kabas in billigem Populismus leichter, als in der Beeinflussung der Regierungsmitglieder der FPÖ. Was nicht verwundert, da ja kein Wiener Freiheitlicher mehr in der Regierung sitzt", schloss Schuster. (Schluss)

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