E-Control will Ökostrom tot reden

Österreicher akzeptieren auch deutliche Preissteigerung

Wien (OTS) - Ökostrom darf etwas kosten - selbst wenn es der Regulierungsbehörde E-Control nicht recht ist. Das zeigt eine bereits veröffentlichte ISMA-Umfrage im Auftrag von Greenpeace. Im März 2004 hat sich eine deutliche Mehrheit von 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher für die Beibehaltung des bisherigen Fördermodells von Ökostrom ausgesprochen.

Überraschend hoch war auch die Bereitschaft, mehr zu bezahlen. Von den genannten 80 Prozent sind 78 Prozent bereit, für Ökostrom tiefer ins Börsel zu greifen: 24 Prozent wollen 1 Prozent mehr bezahlen, 37 Prozent wären bereit, plus 5 Prozent zu akzeptieren, 14 Prozent würden eine Steigerung von 10 Prozent hinnehmen. Und immerhin noch 3 Prozent sagen "ja" zu einer Erhöhung von über 10 Prozent vom gesamten Strompreis für die Finanzierung von Ökostrom. "Die Menschen in Österreich sind bereit, über ihre Stromrechnung etwas für die Umwelt zu tun", so Greenpeace-Energieexperte Erwin Mayer.

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Erwin Mayer, Greenpeace Energie-Experte, Tel.: 0664 270 04 41

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