Edlinger: Auch bei Pensionsharmonisierung drohen neue soziale Härten

Wien (SPW) "Auch bei der Pensionsharmonisierung drohen jetzt neue soziale Härten, weil die Bundesregierung nicht auf die Argumente der Arbeitnehmervertretungen eingegangen ist", kritisiert der Vizepräsident und Wiener Landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich, Rudolf EDLINGER das Scheitern der Gespräche zwischen den Sozialpartnern und der Regierung am Montag.****

"Es droht jetzt auch bei der Pensionsharmonisierung, dass die unsozialen Maßnahmen und Kürzungen der Pensionsreform 2003, die vor allem kleine Pensionen am stärksten trifft, auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Ich denke da etwa auch an die vielen kleinen Beamten, die nicht viel mehr verdienen als in der Privatwirtschaft, aber nun mit massiven Pensionskürzungen rechnen müssen", warnt Edlinger.

"Brutales Drüberfahren über die Interessen der Arbeitnehmer und Pensionisten kennzeichnet die gesamte Politik der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung. Obwohl Reichtum und Vermögen in Österreich immer größer werden, die Börsenkurse auf Rekordhöhen sind, werden immer nur die kleinen Leute zu Sparsamkeit und Opfern verdonnert. Kein Wunder daher, dass die verfügbaren Einkommen, der Konsum und damit auch die Konjunktur und Beschäftigung in Österreich seit drei Jahren stagnieren. Wer den Menschen das Geld nimmt, kann nicht erwarten, dass die Wirtschaft belebt wird und in Schwung kommt. Sozial- und auch wirtschaftspolitisch vernünftiger wäre daher, für Einkommenszuwächse der Arbeitnehmer und Pensionisten zu sorgen anstatt immer nur für ständige Belastungen", meint Edlinger. (Schluss)

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