SPÖ-Reiter: Wiener ÖVP an Skurrilität nicht mehr zu überbieten

Zusammenhang zwischen Baustellen und Wahlen völlig an den Haaren herbeigezogen

Wien (SPW-K) - "Völlige Ahnungslosigkeit in Zusammenhang mit dem Baustellengeschehen in Wien" konstatierte heute der Wiener SPÖ-Verkehrssprecher Günter Reiter den ÖVP-Mandataren Hahn und Gerstl. "Eigentlich sind die Vorwürfe von Gerstl und Hahn dermaßen skurril, dass sich dazu jeder Kommentar erübrigt. Der Vorwurf, zwischen Baustellen und Wahlen bestehe ein Zusammenhang, ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Wahljahr ist 2006, die Baustellen werden unabhängig von Wahlen dann durchgeführt, wenn sie notwendig sind", so Reiter.

Gerstl und Hahn müssten allerdings schon darauf hingewiesen werden, dass beispielsweise die Reichsbrücke nicht erst seit heuer, sondern bereits seit vergangenem Jahr renoviert wird und die Arbeiten auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Die Sanierung der Schönbrunner Schlossbrücke - im übrigen ebenso ein Projekt der Wiener Linien, wie die Baustelle Währinger Straße - sei zudem dringend notwendig. "Wahrscheinlich wäre die Wiener ÖVP die erste, die laut schreit, wenn dringende Baumaßnahmen verzögert würden. Außerdem werden Baustellen infolge von Wasserrohrbrüchen auch in Wahljahren nicht verhindert werden können - sicherlich wieder eine gute Gelegenheit für Gerstl & Co. zu unqualifizierter Kritik", so Reiter.

"Wien baut nicht aus Jux und Tollerei, aus Gutdünken oder aus wahltaktischen Motiven, sondern einzig und allein im Sinne besserer Straßenverhältnisse und der Verkehrssicherheit - auch in Zeiten von ÖVP-Stadtrat Görg waren Baustellen stets unangenehme Begleiterscheinungen des Sommers", schloss Reiter. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 534 47 27-8194
http://www.rathausklub.spoe.atSPÖ-Klub Rathaus, Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001