Kabas: Täglich rund 680 Straftaten in Wien - wann wachen Strasser und die Wiener SPÖ endlich auf?

10.264 Verbrechen mehr als 2003. Innenminister Strasser und Bürgermeister Häupl müssen endlich Verantwortung übernehmen!

Wien, 12-07-2004 (fpd) - Der massive Anstieg krimineller Handlungen in Wien sei einerseits das Ergebnis des Anstiegs des Kriminaltourismus, andererseits der nicht adäquaten Bekämpfungsmethoden. Daß die Kriminalitätsrate in Wien im ersten Halbjahr 2004 um 9,0 Prozent gestiegen sei zeige einmal mehr, daß die Sicherheitspolitik in Wien völlig aus den Fugen gerate, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. GR Hilmar Kabas.

So stieg die Anzahl der Verbrechen im abgelaufenen Halbjahr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2003 von 113.608 auf 123.872 strafbare Handlungen.

Sicherheit könne in Wien nur durch den Einsatz von mehr Beamten hergestellt werden - die Reduktion habe sich als falsch erwiesen, so Kabas.
Gab es 1994 noch 6157 Sicherheitswachebeamte bei der Bundespolizeidirektion Wien, sind es heute rund 500 weniger. Von den verbliebenen sind zusätzlich rund 500 abkommandiert oder in Karenz. Dieser akute Personalmangel hat natürlich Konsequenzen. Immer häufiger können etwa Funkstreifenwagen infolge Personalmangels nicht mehr besetzt werden. 30 Prozent unbesetzte Funkstreifen, vor allem in den Nachtstunden, sind in Wien leider keine Seltenheit, präventive Fußstreifendienste in der Nacht infolge Personalmangels de facto abgeschafft.

Die Hoffnungen von Innenminister Strasser, wonach die Polizeireform in Wien gegriffen habe, haben sich nicht erfüllt. Gerade im Bereich der Bekämpfung der Kriminalität in der Bundeshauptstadt habe sie nichts gebracht, so Kabas.

Kabas fordert in diesem Zusammenhang Bürgermeister Häupl auf einen Sicherheitsgipfel einzuberufen, in dessen Rahmen zusammen mit dem Wiener Polizeipräsidenten, Innenminister Strasser und dem Leiter des Kriminalamtes, Maßnahmen, wie die immer höher und brutaler werdende Kriminalität und deren Bekämpfung, diskutiert werden sollen.

"Es kann doch nicht sein, daß die für die Sicherheit zuständigen Behörden strafbare Handlungen schön säuberlich registrieren und dokumentieren, aber nichts unternehmen, um die bedenkliche Sicherheitssituation in diesen Bereichen zu verbessern", kritisiert Kabas. Wien sei bereits zum beliebten und begehrten Tummelplatz vieler organisierter krimineller Gruppen geworden, "weil man hier offensichtlich die größte Chance hat, bei einer kriminellen Handlung nicht erwischt zu werden", so Hilmar Kabas abschließend. (Schluss) jen

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