Kleinstunternehmerregelung auf Initiative des Direktvertriebs zu Gunsten von Frauen verbessert

Neuer Mitgliederhöchststand im Direktvertrieb - Hoher Frauenanteil

Wien (PWK486) - "Endlich können Frauen ohne Unterbrechung dazu verdienen und sich von Pensions- und Krankenversicherung befreien lassen", freut sich Erwin Stuprich, Obmann des Bundesgremiums Direktvertrieb der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über den Beschluss des Nationalrats, die Kleinstunternehmerregelung Frauen ab 60 leichter zugänglich zu machen.

Bisher war die Grenze für den erleichterten Zugang 65 Jahre, nun ist sie für Frauen auf das Pensionsantrittsalter von 60 Jahren gesenkt worden. "Damit haben nun alle Frauen in Pension einen großen Anreiz, durch selbständige Tätigkeit ihre oft geringe Pension aufzubessern", freut sich Bundesgremial-Ausschussmitglied Rotraut Berger, die sich entscheidend für die gesetzliche Verbesserung eingesetzt hat.

"Es war das Bundesgremium Direktvertrieb, das schon 1997 den Meilenstein der Kleinstunternehmerregelung und damit eine Entlastung für zehntausende Unternehmen durchgesetzt hat", erinnert Stuprich. Dieser Anreiz leitete einen unglaublichen Mitgliederzustrom im Direktvertrieb ein: Von 1997 bis 30. Juni 2004 stieg die Anzahl der aktiven Mitglieder von 4.371 auf 10.754, die Gesamtzahl beträgt nun 18.041. Damit ist das Bundesgremium Direktvertrieb der mitgliederstärkste Fachverband der WKÖ-Bundessparte Handel.

Das Bundesgremium Direktvertrieb vertritt selbständige Warenpräsentatoren und Warengeschäftsvermittler. 2003 fanden im Direktvertrieb 2.526 Neugründungen statt, darunter 1.617 durch Frauen. (JR)

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