Niederwieser kritisiert ausländerfeindliche Universitätspolitik

Wien(SK) "Es ist ein völliger Unsinn, den ausländischen Studierenden zuerst die Studiengebühren abzuknöpfen, um sie dann wieder zurückzuzahlen", übte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Freitag im Nationalrat harsche Kritik an der "ausländerfeindlichen Universitätspolitik", wie sie insbesondere von der FPÖ forciert worden sei. In Richtung der FPÖ-Abgeordneten Graf und Bleckmann bemerkte Niederwieser: "Sie haben mit dieser Studiengebühren-Regelung bewusst Hürden für ausländische Studenten aufgestellt." Demgegenüber stellte der SPÖ-Bildungssprecher fest, dass Österreich als eines der reichsten Länder der Welt gegenüber den ärmeren Ländern eine Verpflichtung habe. ****

"Von wegen übererfüllt" - Niederwieser nahm auf die "dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen" an den Universitäten Bezug, die keineswegs erfüllt seien und für deren Erfüllung SPÖ-Wissenschaftssprecher Broukal gemeinsam mit dem Grünen-Abgeordneten Grünewald ein "100 Millionen Euro-Paket" gefordert hatte. "Nicht schönreden und vertrösten, sondern den Unis geben, was sie brauchen", so die Forderung Niederwiesers. (Schluss) lm

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