Land muß Safaripark retten

Wo ist das von Pröll versprochene Zukunftskonzept?

St. Pölten (OTS) - Der Safaripark Gänserndorf steht vor dem Aus. Masseverwalter Ferdinand Bruckner hat keinen finanzkräftigen Käufer gefunden und wird nun daran gehen, die Tiere zu Geld zu machen. "Trotz zahlreicher Versprechen seitens des Landeshauptmannes wurde nichts getan. Wo bleibt zum Beispiel das von Pröll in Aussicht gestellte Zukunftskonzept?", kritisiert FPÖ-Landesparteiobfrau NR Barbara Rosenkranz.
Der Safaripark Gänserndorf war lange Zeit ein Aushängeschild für artgerechte Zoohaltung, Primatenforschung und die Betreuung von Versuchs-Schimpansen des Chemie-Konzerns Baxter. "Ausgiebig ließ sich Erwin Pröll mit Tieren des Safariparks fotografieren", erinnert NR Rosenkranz an die mediengerechten Auftritte des Landeshauptmannes. "Jetzt, wo der Safaripark die Hilfe des Landes Niederösterreich braucht, ist Pröll auf Tauchstation gegangen", so Rosenkranz. Noch vor wenigen Wochen hatte er verkündet, ein Zukunftskonzept für den Tierpark in Auftrag zu geben. "Wo ist es?", fragt die freiheitliche Landesobfrau. "Landeshauptmann Pröll soll seine Versprechungen einhalten, und ein seriöses Konzept zur Weiterführung des Tierparks vorlegen", so Barbara Rosenkranz, die den Landeshauptmann auffordert, auch jetzt noch alles erdenklich Mögliche zu tun, um den Safaripark und seine Tiere zu retten. "Der Fortbestand des Tierparks liegt im Interesse des Tierschutzes, der Forschung und dient auch der Stärkung der Region Gänserndorf.", erklärt Barbara Rosenkranz.

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