Reheis zu Buchpreisbindung: "Erfreulich, dass Gesetz Verlängerung erfährt"

Wien (SK) Erfreut zeigte sich SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis über die Verlängerung des ursprünglich befristeten Buchpreisbindungsgesetzes. Ansonsten hätte die Gefahr bestanden, dass Großhändler Massenware auf Kosten der Qualität verschleudern. Reheis verwies auf die PISA-Studie, die Österreich bei der Nutzung von Büchereien kein gutes Zeugnis ausstellt und außerdem eine schwache Infrastruktur bei Büchereien und Bibliotheken attestierte. Er kritisierte die hohe Anzahl von Analphabeten in Österreich, es fehle die Motivation zum Lesen, das Büchereienangebot und der Wille der Politik, so Reheis.****

"Bücher gehören geschützt und gefördert", betonte Reheis, sie seien kulturelle Werte und fördern Lehre und Forschung. Das Buchpreisbindungsgesetz sorge dafür, dass die Anzahl an Publikationen nicht sinke. Auch die EU erkenne das Buch als Kultur- und Wirtschaftsgut gleichermaßen an, führte Reheis aus, das Buchpreisbindungsgesetz sichere die Existenz einer Vielzahl von Verlagen und Buchhandlungen. Eine länderübergreifende Buchpreisbindung sei notwendig: "Würden in einem Land die Preise fallen, wären sie in einem andern nicht mehr zu halten". Abschließend zitierte Reheis Pasternak: "Das Buch ist ein Lebewesen" - "richten wir uns danach", so die Forderung Reheis. (Schluss) sk

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