Neudeck: Bundesbeschaffung: Fachbücher werden direkt von Verlagen angeschafft

Wien, 2004-07-09 (fpd) - "Nicht alles ist undurchdacht, was die Opposition nicht versteht", sagte der freiheitliche Abgeordnete Detlev Neudeck zu Beginn seines heutigen Debattenbeitrags zur Bundesbeschaffung. ****

Bei der Bundesbeschaffung gehe es nicht hauptsächlich um Bücher, die jetzt weniger bei den Buchhandlungen gekauft würden, erklärte Neudeck. Der größte Umsatzteil seien Fachbücher; diese seien auch bislang schon direkt von den Verlagen angeschafft. Daher könne es keinem "großen Jammern und Sterben auf dem Buchmarkt" kommen. Bei der Bundesbeschaffung würden Bücher, Papier und Zeitschriften nur 0,3 Prozent der Beschaffung ausmachen. Schon vorher seien 70 Prozent davon schon direkt beim Großhandel abgedeckt worden.

Weiters würden in der Bundesbeschaffung Rahmenverträge bzw. Preise vorgegeben. Den Beamten sei es freigestellt, bei Preisen unter dem Angebot der Bundesbeschaffung oder zu gleichen Konditionen anderswo einzukaufen, sagte Neudeck. Der Grund für die Einrichtung der Bundesbeschaffungsagentur sei gewesen, daß nicht jeder zu jedem Preis einkaufe. Jetzt gebe es Rahmenpreise. (Schluß)

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