Walch: "Harmonisierung der Sozialversicherungsanstalten wird Schritt für Schritt umgesetzt"

Wien, 2004-07-09 (fpd) - "Offensichtlich hat die Opposition nichts für Bauern über, wenn diese dem Antrag, indem die Zusammenlegung der Sozialversicherungsanstalt der Gewerbetreibenden mit den Bauern enthalten ist, nicht zustimmen will. Ich bin auch Bauernvertreter, weil die Bauern auch Arbeitnehmer sind", meinte heute der freiheitliche Abg. Max Walch.****

Walch wies in seiner Rede auf die unentgeltliche Arbeit der Bauern hin, die ja die Landschaftspflege in Österreich betreiben und somit die Wirtschaft, speziell auch den Tourismus fördern.

"Die Opposition meint, daß wir den Bauern etwas schenken, wenn wir einen Zuschuß aus der Tabaksteuer gewähren. Schenken wir Ihnen leicht etwas, wenn der Krankenbeitrag erhöht wird? Jetzt kommt endlich die Angleichung an die ASVG-Versicherten, indem nun der Krankenbeitrag der Bauern in gleicher Höhe von 7,4 % geleistet wird", so Walch.

"Mit der Zusammenlegung der Sozialversicherungsanstalt der Gewerbetreibenden mit den Bauern bis 31.12.2005, setzen wir einen weiteren Teil des Regierungsprogrammes, nämlich die Harmonisierung der Sozialversicherungsanstalten, um. Den ersten Schritt mit der Zusammenlegung der Pensionsversicherungsanstalt für Arbeiter mit den Angestellten, haben wir ja bereits umgesetzt", erklärte Walch.

Abschließend freute sich Walch über die Abschaffung der Chefarztpflicht bei Rezepten, die kranken Bürgerinnen und Bürgern viel Zeit und Geduld kostete. (Schluß)

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