KEUSCHNIGG: KRANKENVERSICHERUNG DER BAUERN STABILISIERT

"Schuldenwirtschaft nicht vertretbar!"

Wien, 9. Juli 2004 (ÖVP-PK) "Die Krankenversicherung ist eine zentrale Säule der Lebensvorsorge. Eine nachhaltige, solidarische Finanzierung ist daher ein sozialpolitisches Muss!" Das erklärte ÖVP-Abg. Georg Keuschnigg heute, Freitag, zum Beschluss des Sozialrechtsänderungsgesetzes im Nationalrat. Das Gesetz sieht die Erhöhung der Beiträge von 6,5 auf 7,4 Prozent der Beitragsgrundlage sowie eine Änderung der Mitversicherungsregeln bei größeren Betrieben vor. ****

Die Krankenversicherung der Bauern gibt es seit 40 Jahren. So wie die Pensions- und Unfallversicherung hat sie der bäuerlichen Bevölkerung eine moderne Gesundheits- und Altersversorgung gebracht. Die jetzigen Änderungen wurden notwendig, um eine Verschuldung der Kasse zu vermeiden. "Eine Schuldenwirtschaft wäre nichts anderes als der Aufbau einer Hypothek für die aktiven Beitragszahler, das ist nicht verantwortbar. Jede Generation muss ihre Sicherungssysteme selbst finanzieren", meint der Abgeordnete. Es sei aber gelungen, einen Staatszuschuss von 20 Millionen Euro zu verhandeln: "Damit wird vermieden, dass die aktiven Bauern zusätzlich zu den Kosten der eigenen Versicherung die Last des Strukturwandels zu tragen haben", schloss Keuschnigg.
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