Lapp plädiert für weitere Nutzung übriger Mittel aus dem Versöhnungsfonds

Wien (SK) Als Kuratoriumsmitglied des Versöhnungsfonds sei
sie immer wieder beeindruckt, wenn man sehe, wie viel detektivische Arbeit nötig sei, um einzelne Betroffene ausfindig zu machen, so SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp am Freitag im Nationalrat. "Es ist ein kleiner Beitrag zur Wiedergutmachung. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", so Lapp. ****

Lapp begrüßte die Verlängerung des Versöhnungsfonds bis 2005, allerdings bleibe die Frage offen, was mit etwaigen, bis dahin nicht ausgeschöpften Finanzmitteln passiere. "Ich plädiere dafür, die Gelder als Beitrag zur Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Österreichs zu nutzen", so die Forderung Lapps. Es sei wesentlich und wichtig, dass die Geschichte der Menschen, die im Rahmen dieser Fonds aufgearbeitet wurde, nicht in irgendwelchen Aktenschränken verschwinde, sondern transparent gemacht werde. (Schluss) js

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0016