Grillitsch: Internationale Experten bestätigen Österreichs Agrarfördersystem

SPÖ-Vorwürfe wurden einmal mehr widerlegt

Wien (AIZ) - "Einmal mehr haben sich die Vorwürfe der SPÖ, dass Österreichs System der Agrarförderungen intransparent, ineffizient und ungerecht sei, als unhaltbar erwiesen", reagierte Fritz Grillitsch, ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter und Präsident des Österreichischen Bauernbundes, auf die Ausführungen zweier namhafter internationaler Experten im Unterausschuss des Rechnungshofausschusses im Parlament.

SPÖ-Nationalratsabgeordneter Günther Kräuter hatte im Rechnungshofausschuss das Agrarförderungssystem zum wiederholten Mal kritisiert und dessen soziale, ökonomische und ökologische Wirkung in Frage gestellt. "Und das mit völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen und Unterstellungen, die auch durch ständige Wiederholungen nicht wahrer werden", so Grillitsch. Die Stellungnahmen von Ministerialrat Heinz Hahn vom bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten sowie Ressortdirektor Albert Wurzel vom Ressort für Landwirtschaft, Informationstechnik, Grundbuch und Kataster in Bozen, die als Auskunftspersonen in den Unterausschuss geladen wurden, hätten vielmehr deutlich gezeigt, dass das österreichische System der Förderungsvergabe im Agrarwesen auch internationale Vergleiche keinesfalls zu scheuen brauche.

Zweckmäßigkeit der Mittelverteilung ist im EU-Vergleich vorbildlich

"Die Zweckmäßigkeit der Mittelverteilung ist im EU-Vergleich nicht nur herzeigbar, sondern sogar vorbildlich. Wir verwenden 65% jener Gelder, die wir von der EU bekommen, für die Förderung der ländlichen Entwicklung - ob das der Ausbau der nachhaltigen Landwirtschaft ist oder die Bergbauernförderung", sagt der Bauernbundpräsident. Daher würden die Vorwürfe von Seiten der SPÖ jeglicher Grundlage entbehren.

"Kräuter und seinen Kollegen von der SPÖ geht es offenbar nur darum, mit klassenkämpferischen Parolen zu verschleiern, dass die Opposition inhaltlich nichts weiterbringt, und darum, einen Keil in die Bauernschaft zu treiben. Das wird ihm aber mit Sicherheit nicht gelingen", so Grillitsch.
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