Unsichere Preise zum Start der Getreideernte

Durch Hoflager den Markt stabilisieren

Wien (OTS) - In den nächsten Tagen wird auf den Feldern die Getreideernte starten. Aufgrund des trockenen Sommers im vergangenen Jahr gab es bis vor kurzem insbesondere für Weizen und Futtergetreide einen gut entwickelten Markt. Das relativ geringe Angebot führte zu steigenden Preisen. Jedoch hat die europäische Kommission in den letzten Wochen den Marktpreis auf dem Binnenmarkt mehrfach nach unten dirigiert.

Zum einen ließen geringe Exporterstattungen das Ägyptengeschäft platzen, die großen Reservelager der neuen Mitgliedsstaaten treiben den Marktpreis zusätzlich nach unten. Um diese staatlichen Lager aufzulösen, wurden sie von der Kommission zum Verkauf ausgeschrieben. Solange diese Reserven nicht verkauft sind, hat der Markt für neue Ware keine Aufnahmekapazität.

Auf den Feldern steht eine mengenmäßig überdurchschnittlich bis gute Ernte - sie entspricht in etwa dem Niveau des Jahres 2002. Das Wetter in den kommenden Tagen wird für die Entwicklung guter Qualitäten ausschlaggebend sein. "Die EU-Kommission versucht, die Marktpreise für Getreide niedrig zu halten. Daher empfehlen wir für die heurige Ernte, speziell gute Qualitäten bei den Erzeugern einzulagern und eine Stabilisierung der Märkte im Herbst abzuwarten", erklärt Felix Montecuccoli, Vizepräsident des Hauptverbandes der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe.

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