Ausverkauf des Standorts Österreich - Wer bietet weniger?

Wien (OTS) - Das Schlagwort Offshore-Outsourcing - die Auslagerung von Unternehmensbereichen in Niedriglohnländer - erhitzt die Gemüter:
Einsparungsmöglichkeiten sehen die einen - Standortgefährdung befürchten die anderen.

"Bis 2015 werden 3,4 Mio. IT-Jobs ins Ausland abgewandert sein", besagt eine Prognose des US-Marktforschers Forrester und löste damit eine hitzige politische Debatte aus. Behält Forrester Recht, werden vor allem Länder wie Indien oder Vietnam von dieser Entwicklung profitieren. Geht in den USA bereits ein Fünftel des IT-Budgets ins Ausland, liegen die Zahlen in Europa noch deutlich darunter. "Nicht einmal 10% der Großunternehmen in Deutschland nutzen Offshore-Ressourcen", weiß Wolfgang Benkel, Manager Consultant der META Group, eines der führenden Marktforschungsunternehmen im IT-Bereich.

Fakt ist: Die Zahl der Unternehmen, die ihren operativen IT-Bereich auslagern, wächst stetig. Eine Studie der META Group belegt, dass es in erster Linie um IT- bzw. Infrastruktur-Outsourcing geht. So hat die UNIQA beispielsweise ihren gesamten IT-Betrieb an die Raiffeisen Informatik GmbH ausgelagert. Die Gründe, die für Outsourcing sprechen, liegen auf der Hand: Kostendruck, fehlende Transparenz und der Wunsch, sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können. "Outsourcing kann nur dann erfolgreich sein, wenn für beide Partner eine Win-Win-Situation entsteht", weiß Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik GmbH. Mehr zum Thema Outsourcing und Offshoring erfahren Sie in der aktuellen MONITOR Ausgabe 7-8.

Lesen Sie in dieser Ausgabe auch das Interview zum Thema "Frauen in der IT-Branche" mit DI Dr. Edeltraud Hanappi-Egger. Oder verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellsten 19 & 20 Zoll LCDs des Marktes. Weiters erfahren Sie, wie Sie die Speicherkapazität Ihrer Digitalkamera für den Urlaub kostengünstig optimieren können und wie die IT hinter der Olympiade 2004 aussieht.

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