Gorbach: Förderung für Rollende Landstraße über den Brenner wurde erhöht

Seit erstem Juli ist die Förderung des Kombinierten Verkehrs in Österreich neu strukturiert

Wien (OTS) - "Seit Monatsbeginn wird der Kombinierte Verkehr auf
der Brennerstrecke stärker gefördert als bisher. Die jüngsten Zahlen über die Zunahmen des LKW-Verkehrs am Brenner sind alarmierend. Mit der sogenannten Korridorförderung wollen wir gegensteuern", erklärte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Freitag zur Neustrukturierung des Kombinierten Verkehrs in Österreich.

"Bisher haben wir einen Pauschalbetrag an Fördergeld an die ÖBB zur Verteilung gezahlt. Dieses System haben wir jetzt umgestellt. Wir fördern pro Sendung, wobei wir zusätzlich nach Größe und Art der Sendung differenzieren. Außerdem unterscheiden auf den Strecken nach Verkehrsbelastung. Deshalb wird der Brenner besonders hoch gefördert. Bis Jahresende wollen wir genau beobachten, wie das neue System angenommen wird und welche Entwicklungen sich abzeichnen", so Gorbach.

Das Fördervolumen für den Kobinierten Verkehr beträgt insgesamt 42 Millionen Euro pro Jahr. Nach der neuen Aufteilung wird die Brennerstrecke mit 85 Euro pro LKW tagsüber und mit 45 Euro nachts gefördert. Im Vergleich dazu beträgt die Förderung am Tauern 75 Euro pro LKW am Tag, am Pyhrn-Schober gibt es 70 Euro pro LKW, auf der Donau-Achse 65 Euro.

"Ziel bei der Neuausrichtung ist es außerdem, die Leistungsbestellung transparenter und wettbewerbsfähiger zu gestalten und den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken", betonte der Verkehrsminister.
Die Förderung bezieht sich nunmehr auf alle Arten des Kombinierten Verkehrs, also auf die Rollende Landstraße genauso wie auf den 'Unbegleiteten Kombinierten Verkehr' (UKV). Weiters wird die Förderung insofern ausgeweitet, dass nicht mehr nur Transitfahrten, sondern auch rein innerösterreichische Transporte sowie bilaterale Fahrten gefördert werden.
Die Förderrichtlinien werden auf der Homepage des Verkehrsministeriums ab 1. August offengelegt.

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