Praktika: SPÖ-Appell an Kärntner Unternehmen

Würschl: Ferialjobs und Praktikumsplätze sind Investitionen in die Zukunft unserer jungen Kärntnerinnen und Kärntner

Klagenfurt (SP-KTN) - Ferialjobs und Praktikumsplätze sind
aufgrund der flauen Wirtschaft dünn gesät. Einen Appell an die Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer richtete daher am Freitag der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten, Herbert Würschl. "Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten haben oft ein verbindliches Betriebspraktikum zu absolvieren, doch die Bereitschaft von Unternehmen Praktikumsplätze anzubieten, wird immer geringer", kritisiert Würschl und ersucht die Wirtschaftstreibenden "den jungen Kärntnerinnen und Kärntnern die Chance zu geben, das Berufsleben kennenzulernen".

Ein weiterer Aspekt von Ferialjobs und Praktika sieht Würschl in der Erziehung der Jugend zu mehr Eigenständigkeit. "Junge Menschen müssen die Möglichkeit bekommen, sich in den Ferien ihr eigenes Taschengeld zu verdienen und damit auch einen anderen Umgang mit Geld kennenzulernen", erklärt Würschl und führt aus: "Mit selbstverdientem Geld geht man anders um, als mit dem der Eltern, dass ist keine neue Erkenntnis, aber ein wichtiges pädagogisches Mittel zur Selbstständigkeit". Das Pflichtpraktikum gehört zur schulischen Ausbildung, die Ferialarbeit dient dem Geldverdienen. Es sei besonders wichtig, dass junge Menschen auch die Arbeitswelt kennenlernen, so Würschl.

Würschl betonte, dass die SPÖ mit gutem Beispiel vorangehe und nicht nur in den Ferien, sondern auch unterm Jahr, laufend Praktika anbiete. "Wir sind eine junge und dynamische Partei und freuen uns, wenn junge Menschen Interesse zeigen bei uns mitzuarbeiten", so der SP-Landesgeschäftsführer abschließend.

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