Sommerkehraus im Parlament ohne Sportförderung

Der Allgemeine Sportverband Österreichs (ASVÖ) fordert die längst überfällige Sicherstellung der Bundessportförderung

Wien (OTS) - Wie jedes Jahr vor der Sommerpause werden im
Parlament noch zahlreiche Gesetze quer durch alle Materien im Eilzugsverfahren beschlossen. Dahinter steht - oft durchaus in der Sache - das Bemühen, diesen Gesetzen rechtzeitig zum In-Kraft-Treten zu verhelfen. Den Bereich Sport und Bewegung hat die Bundesregierung von diesem Bemühen jedoch explizit ausgenommen. Für die Neugestaltung der mit Jahresende auslaufenden besonderen Bundessportförderung durch ein neues Gesetz hat sie bisher nicht die geringste Dialogbereitschaft gezeigt.

Seit Monaten stellen sich die Vertreter der Bundes-Sportorganisation bei Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel -als dem für Sport zuständigen Ressortminister - und Finanzminister Mag. Karlheinz Grasser um einen Gesprächstermin an ... und werden von den Regierungsvertretern nicht einmal ignoriert. Selbst den eigenen Staatssekretär lässt man ins Leere laufen. Die Forderungen der BSO liegen dabei schon seit langem auf dem Tisch: ein neues Gesetz mit unbefristeter Dauer soll die Basisfinanzierung des Sports sicherstellen. Dafür sollen 5% des Jahresumsatzes der Österreichischen Lotterien (ohne Deckelung wie bisher) aufgewendet werden.

ASVÖ-Präsident Dr. Gernot Wainig: "Es ist vor allem die nicht vorhandene Bereitschaft der politischen Akteure zum Dialog, die für die Repräsentanten des Sports unzumutbar ist. Denn einerseits möchte man professionelle Managementstrukturen in den Verbänden und Vereinen, andererseits macht man mit dieser Vorgangsweise eine sinnvolle Planung unmöglich. Diese unerträgliche Ignoranz vonseiten der politischen Verantwortlichen muss endlich aufhören!"

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