Neues Diskurszentrum für Veränderungen bestens positioniert - Ziel ist jährlicher Sommercampus in Wien

Direktor der Politischen Akademie zieht hervorragende Bilanz: über 3.500 Besucher, 120 Experten, 50 hochklassige Events und Workshops

Wien (OTS) - Als vollen Erfolg bezeichnete der Direktor der Politischen Akademie der ÖVP, Univ.-Prof. Dr. Günther Burkert-Dottolo den Sommercampus 04 "Zeit der Übergänge", der erstmals im Springer-Schlössl und auf dem Gelände des Springer Parks in Wien-Meidling stattfand. "Wir können eine hervorragende Bilanz ziehen. Vom Publikumsinteresse her gesehen, als auch qualitativ. Mit diesem ersten Sommercampus ist ein neues Diskurszentrum für Veränderungen positioniert worden. Ziel ist nun diesen Sommercampus jährlich abzuhalten." +++

Der Direktor der Politischen Akademie zog gemeinsam mit Dipl.Ing. Lothar Grabner, zuständig für Trend- und Zukunftsforschung in der Volkswagen AG, Wolfsburg, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz über das gelungene Sommercampusexperiment Bilanz. Dr. Burkert-Dottolo:
"Mehr als 3500 Besucher aus dem In- und Ausland waren von 2. - 9. Juli am Gelände des Sommercampus. 120 Referenten und Experten aus 12 Ländern bestritten 50 Veranstaltungen. Angefangen vom Workshop bis zur großen Podiumsdiskussion." Zahlreiche prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien waren zusätzlich Gäste beim Sommercampus.

" Kompetenzzentrum für Veränderungsprozesse"

Nicht nur die quantitative sondern auch die qualitative Bilanz sei erfreulich, fügt Direktor Dr. Günther Burkert-Dottolo hinzu. "Mit dem Sommercampus hat sich die Politische Akademie als Diskurszentrum für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungsprozesse erstmals breitenwirksam positioniert. Unser Anspruch an den Sommercampus war und ist, Leitplanken (Steigbügel) für die Bewältigung der näheren Zukunft zu errichten."

Überraschender Weise sei hier die Meinung aller Experten praktisch einhellig: Sie warnen laut Burkert-Dottolo vor schnellen, einseitigen und einfachen, weil populistischen Lösungsansätzen bei der Umsetzung von Reformen. "Intention des Sommercampus ist es, Impulsgeber zu sein - insbesondere auch dafür, dass immer mehrere Lösungswege diskutiert und versuchsweise auch bestritten werden sollten. Dass Übergänge nichts Anderes sind als eine große Chance.

USP des Sommercampus "Anders als Alpbach"

Was den Sommercampus besonders auszeichnet und u.a. klar von Alpbach unterscheidet, sind laut Sommercampus-Initiator Dr. Burkert-Dottolo vor allem folgende Ansätze:

  • Schwerpunktsetzung. Zum Generalthema "Veränderungen" wird sich der Sommercampus jedes Jahr mit jeweils aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen komplexen Fragestellungen befassen. Und sich als Kompetenzzentrum für "Veränderungsmanagement" etablieren.
  • Qualität der Vernetzung. Lösungsanalysen und Lösungsentwicklungen erfolgen stets innerhalb der Triangel wissenschaftlicher Expertise, praxisbezogenes Know-how und originelles Querdenkertum. Mit dem Ziel kombinierter Lösungsansätze für Problemstellungen zwecks Steuerung von Veränderungsprozessen.
  • Positiv provokante Panels: Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen "Think-Tank"-ähnlichen Vor- und Nachdenkerforen ist die Zielsetzung, bewusst positiv provokante Panels anzubieten. Inhaltlichen Tiefe und der Faktor Unterhaltung seien keine Widersprüche, sondern wie der Campus gezeigt habe, beste Ergänzung. Beispiel: Crash - und was dann? Mit Susanne Riess-Passer, Michel Friedman, Michael Graff und Rudolf Streicher - moderiert von Paul Schulmeister. Oder die Diskussion "Fußball als zivile Metapher für Kriege" mit Roland Girtler, Roman Horak und Thomas Schüttken. Oder "Die Reformhäuser Österreich und Deutschland" mit Lothar Späth, Martin Bartenstein, Fritz Neugebauer, Brigitte Jank und Alfred Payrleitner. Oder: "Wohin steuert das Europa der zwei Geschwindigkeiten" - mit Wladyslaw Bartoszewski, Franz Ceska, Wendelin Ettmayer, Daniel Weygandt, Adam Zielinski, Heinrich Neisser und Anneliese Rohrer.
  • Faktor Zeit. Der Sommercampus befasse sich nicht mit gesponserten Themen, sondern mit Fragen, die ein Nach- und Vordenken über längere Zeiträume erfordere. Ein Nachdenken über Entwicklungen, die zu tagespolitischen Problemen werden können oder schon sind -und deren Lösungen nach einem Veränderungsprozess verlangen.

(Fortsetzung)

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