Trautmann im sommerlichen ORF-Viererpack

Krimi-Festspiele Marke Hinterberger ab 11. Juli im ORF

Wien (OTS) - Authentische Figuren, spannende Verbrechen, markige Sprüche, garniert mit echtem Wiener Schmäh - das ist "Trautmann". Insgesamt vier Folgen der ORF-Krimireihe von Ernst Hinterberger zeigt der ORF ab Sonntag, dem 11 Juli - immer sonntags um 20.15 Uhr in ORF 2. Den Reprisen von drei Fällen - "Wer heikel ist, bleibt übrig (11. Juli), "Nichts ist so fein gesponnen" (18. Juli) und "Lebenslänglich" (25. Juli) - folgt dann am 1. August, als Höhepunkt der ORF-"Trautmann"-Festspiele, die TV-Premiere des 2003 gedrehten fünften Krimis "Das Spiel ist aus". Darin wird der beherzte Wiener Kieberer, dargestellt vom frisch gebackenen Kobersdorf-Intendanten Wolfgang Böck, Augenzeuge eines Banküberfalls, bei dem man ihn selbst als Geisel nimmt.

So viel Österreich in 90 Minuten

Dass er weiß, wie ein richtiger Wiener Kieberer arbeitet, hat Kultautor Ernst Hinterberger spätestens mit seinen "Trautmann"-Krimis, die der ORF seit dem Jahr 2000 verfilmt, mehrfach bewiesen: Nicht umsonst wurden dem ehemaligen Polizisten, der vor mehr als 50 Jahren wegen seiner Sehschwäche den Dienst quittieren musste, und seinem Alter Ego, Inspektor "Trautmann" alias Wolfgang Böck, von der Vereinigung der österreichischen Bundeskriminalbeamten der Titel "Ehrenkieberer" verliehen. Aber nicht nur die Polizei goutiert, wie der beherzte Inspektor aus dem Wiener Karmeliterviertel dem Verbrechen den Garaus macht. Bei den bisher vier erfolgreich gelösten und ausgestrahlten Fällen schalteten durchschnittlich bis zu 1.073.000 ORF-Zuseher ein.
Für ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis bedeutet "Trautmann":
"Erfüllung des Kulturauftrags im besten Sinne, denn 'Trautmann' ist österreichische Literatur und Identität. In kaum einem Fernsehfilm von 90 Minuten steckt so viel Österreich drin."

Der Bugl bleibt ein Bugl

In der Authentizität sieht auch "Trautmann"-Mastermind Ernst Hinterberger das Erfolgsrezept seiner Krimireihe: ""Ich lass meine Leut' so reden, wie sie reden, damit sie auch echt sind. Deshalb heißt's im 'Trautmann' zum Beispiel auch nicht Leibwächter, sondern 'Bugl', weil der seinen Bugl für den Chef hinhalt", erzählt der erfolgreiche Milieuautor.
Die Menschen, die Hinterberger in seinen Büchern beschreibt, sind Originale, die ihm in seinem Leben über den Weg gelaufen sind. "Ich kenn' einige Polizeibeamte, die so ähnlich sind wie der Trautmann, und das gefällt vielen Polizisten. Ich hör' immer wieder, dass der Trautmann einer von ihnen sein könnte", sagt der bald 73-jährige Wiener.
Weil's so gut gefällt, kommt Inspektor Trautmann im ORF auch nicht so schnell zur Ruhe: Während die TV-Premiere zu Krimi Nummer fünf bevorsteht, fiel in der Dominikanischen Republik kürzlich die letzte Filmklappe zum bereits achten Fall. Und Ernst Hinterberger schreibt bereits an neuen Krimis, "Trautmann"-Fans haben also jeden Grund zur Freude.

Mehr Informationen zu den "Trautmann"-Festspielen sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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