ÖH Uni Wien: Studierende durchschauen Demokratieschwindel!

Zweckwidmung der Studiengebühren: Geringe Wahlbeteiligung von 5,76 % zeigt Missmut der Studierenden

Wien (OTS) - Am 25. Mai diesen Jahres lehnte der Senat der Universität Wien die von den Studierenden eingebrachte Kategorie "Lehrmittelförderbeitrag" zur Zweckwidmung der Studiengebühren ab. Aus Protest gegen dieses rechtswidrige Vorgehen sah sich die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien gezwungen, zum Boykott dieser Abstimmung, die de facto keine Wahlmöglichkeiten bot, aufzurufen.

"Die geringe Wahlbeteiligung zeigt, dass auch den Studierenden klar war, dass es sich bei dieser Wahl um eine Farce handelt. Die vom Senat verabschiedeten Kategorien unterschieden sich aufgrund der prekären Budgetsituation praktisch nicht von einander. Erst wenn von Seiten der Regierung die Unis ausreichend budgetiert werden, ist eine tatsächliche Zweckwidmung der Studiengebühren überhaupt möglich.", so Nina Abrahamczik vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. "Eine Teilnahme an dieser Wahl hätte nur bedeutet, die Studiengebühren und somit die umstrittene schwarz-blaue Bildungspolitik zu akzeptieren und zu legitimieren. Und das werden wir niemals tun!", schließt Abrahamczik.

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