ÖGJ: Führerschein darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten!

Mobilität wird immer wichtiger - aber für Lehrlinge kaum leistbar

Salzburg/Wien (ÖGJ/ÖGB). (OTS) - Im vergangenen Jahr sind die Preise durch die Einführung des so genannten Mehrphasenführerscheins österreichweit regelrecht explodiert. Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer zeigt nun, dass sich die Kosten auf hohem Niveau eingependelt haben. In Salzburg sind die Preise zwar gesunken - der Führerscheinpreis liegt jetzt knapp unter dem Österreich-Schnitt -aber: "Der Führerschein ist noch immer viel zu teuer. Ein Lehrling muss durchschnittlich vier Lehrlingsentschädigungen berappen! Das ist eindeutig zu viel", sagt Mühlberger. Seine Forderung: "1.000 Euro sind für den rosa Schein genug!"

Viele Jugendliche blicken kaum mehr durch

Die Gewerkschaftsjugend fordert weiters einen bezahlten dienstfreien Tag für die Führerscheinprüfung und für das Fahrsicherheitstraining, da Flexibilität und Sicherheit in der Arbeitswelt immer wichtiger werde. Des weiteren verlangt die ÖGJ eine wirksame Kontrolle der Preisauszeichnungspflicht sowie eine Vereinfachung des Preisleistungsvergleichs. "Viele Jugendliche blicken beim Führerschein-Preisdschungel kaum mehr durch. Hier muss sich etwas ändern!", sagt ÖGJ-Bundesvorsitzender Jürgen Eder.

Kampagne "start + go"

Die ÖGJ kämpft seit mehreren Jahren für einen billigeren Führerschein und die Umsetzung ihrer Forderungen. Eine Info-Broschüre gibt den Jugendlichen wichtige Tipps auf dem Weg zum Rosa Schein. Als spezielles Service wird ÖGJ-Mitgliedern kostenlos eine CD-ROM angeboten, die alle theoretischen Fragen zur Führerscheinprüfung enthält. Erhältlich sind die Broschüre und die CD-Rom bei der ÖGJ-Zentrale (Tel.: 01/53 444-666) bzw. bei der ÖGJ Salzburg (Tel.:
0662/88 16 46-245).

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Daniel Mühlberger
Jugendsekretär der Salzburger Gewerkschaftsjugend
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ÖGB, 8. Juli 2004 Nr. 495

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