Gunzer fordert finanzielle Absicherung von Personen, die bei Feuerwehr- bzw. Rettungseinsätzen verunfallen

Entsprechender Antrag im Landtag eingebracht

Klagenfurt (OTS) - 2004-07-08 (fpd) In der letzten Landtagssitzung vom 6.7.2004 forderte der Landtagsabgeordnete, Vizepräsident der Wirtschaftskammer und Wirtschaftssprecher Albert Gunzer mittels eingebrachten Antrag die finanzielle Absicherung (Lohnfortzahlung) von Personen, die bei Feuerwehr- bzw. Rettungseinsätzen verunfallen.

Die Hilfeleistung der Feuerwehr- und Rettungseinsätze seien für die Kärntner Bevölkerung unverzichtbar. Der persönliche Einsatz jedes einzelnen Helfers sei nicht hoch genug wertzuschätzen.
Allerdings müssen die Kosten bei einem Unfall derzeit die Betriebe tragen: 6 Wochen volle Lohnfortzahlung, weitere 4 Wochen halbe Lohnfortzahlung.

Diese Kosten können von den Betrieben nicht mehr getragen werden, sodass die Gefahr von Kündigung bestehe bzw. Feuerwehr- und Rettungspersonen gar nicht erst eingestellt werden. Die Kostenbelastung sei für die Betriebe einfach zu hoch.

"Selbstverständlich sind die Unternehmer bereit, bei Rettungseinsätzen den Mitarbeitern kurzfristig frei zu geben, jedoch sollen die finanziellen Probleme nicht zu Lasten der Betriebe gehen", schloss Gunzer.

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