Fahrschulen dementieren AK-Vorwurf der österreichweiten Preisabsprachen

Am Beispiel Kärnten: Unterschiede bis zu 200 Euro

Wien (PWK480) - In der Frage der immer wieder behaupteten Preisabsprachen unter den Fahrschulen erhält die Branche Schützenhilfe von unabhängiger Seite: Ein am Mittwoch, 7. Juli, in der "Kärntner Woche" erschienener Beitrag ("Das kostet die Lizenz zum Fahren") hält fest, dass in Kärntens Fahrschulen die Preise für den B-Führerschein kräftig auseinander gehen. Die Unterschiede betragen bis zu 200 Euro. "Von Preisabsprachen also wirklich keine Spur", kommentiert der Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen in der Wirtschaftskammer Österreich, Norbert Hausherr, das unverdächtige Ergebnis.

"Geringe Unterschiede in der Preisgestaltung sind natürlich", so Hausherr weiter, "wir haben einheitliche Kollektivverträge und gesetzliche Vorgaben. Aber die Standortkosten sind unterschiedlich und es hat auch nicht jede Fahrschule den gleichen Fuhrpark." Dass sich andererseits die Preise regional aber annähernd angleichen werden erklärt Hausherr, der selber Eigentümer einer Fahrschule ist, aus der Sicht des Geschäftsmannes: "Wenn Sie drei Geschäfte am Platz haben werden sich die Preise dort mittelfristig immer angleichen".

Zur Preisgestaltung allgemein fordert Hausherr intelligente Konzepte:
"Es genügt nicht, ohne Kalkulation und Rücksichtnahme auf die Ausbildungsqualität einfach billigere Führerscheinpreise zu fordern. Die Fahrschulen haben ein neues Ausbildungskonzept, gemeinsam mit dem Verkehrsministerium, entwickelt. Es liegt nun an den Politikern dieses auch um zusetzten".

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