Landauer: Einsparung der Tiertherapie in Lainz kann nicht ernst gemeint sein!

Einsparungen im Bereich der Tiertherapie völlig inakzeptabel -Verantwortung soll jetzt auf private Vereine abgeschoben werden!

Wien, 08-07-2004 (fpd) - "Nicht ernst gemeint" könne nach Ansicht von FP-Stadträtin Karin Landauer das Vorhaben des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) sein, nunmehr auch bei der erfolgreichen Tiertherapie massive Einschnitte vorzunehmen und somit den pflegebedürftigen Menschen in Lainz auch noch die letzte Freude an ihrem Lebensabend zu nehmen.

Tatsache sei jedenfalls, daß die Durchführung der Tiertherapie kein diplomiertes Pflegepersonal erfordere und daher die Argumentation des KAV am Kern des Problems vorbeigehe.

Landauer erinnert in diesem Zusammenhang an das freiheitliche Projekt "Sonnenschein", wo auf Grund einer privaten Initiative der "Pflegehund Nero" den Menschen im Geriatriezentrum Lainz zur Verfügung gestellt wird. Diese Initiative sei ein positives Beispiel dafür, wie in Wien auch unbürokratisch und ökonomisch soziale Akzente gesetzt werden können.

Darauf zu warten, daß jetzt weitere private Initiativen wie "die Schwammerln aus dem Boden schießen" und der Stadt Wien somit weitere Verantwortung abnehmen, sei mit Sicherheit der falsche Weg. Brauner sei jedenfalls dringend aufgerufen, den pflegebedürftigen Menschen dieser Stadt beizustehen und sich nicht hinter dem KAV zu verstecken, so Landauer abschließend. (Schluß) DR, jen

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