Hofmann gegen generelle Ausdehnung der Arbeitszeit auf den Sonntag

Der Sonntag kommt für den Handel nicht in Frage

Wien, 2004-07-08 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschaftssprecher Abg. DI Max Hofmann spricht sich gegen eine generelle Ausdehnung der Arbeitszeit auf Sonn- und Feiertage aus. Das würde einer weiteren Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten und einem Aufsperren der Geschäfte rund um die Uhr Tür und Tor öffnen. ****

"Industriebetriebe, die ununterbrochen produzieren, laufen auch jetzt im Schichtbetrieb", sagte Hofmann. Eine weiter Flexibilisierung der Arbeitszeiten würde vor allem den Handel treffen.

"Von einer weiteren Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten auf den Sonntag würden nur die Einkaufszentren und Großkonzerne profitieren. Neben bereits jetzt bestehenden Wettbewerbsverzerrungen zu Gunsten der Märkte auf der grünen Wiese und zum Nachteil der Nahversorger und KMUs wäre eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten eine nicht zu akzeptierende Benachteiligung für kleinere Handelsbetriebe", so Hofmann.

"Der durch die Sonntagsöffnung in Aussicht gestellte Zugewinn an Arbeitsplätzen würde mehrfach bei kleinen Handelsgeschäften verloren gehen, die die Wettbewerbsverzerrung durch eine weitere Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten nicht verkraften können", warnte Hofmann.

"Eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten auf den Sonntag wäre der Anfang vom Ende der Familien. Die Erhaltung der Nacht- und Sonntagsruhe ist ein wesentlicher Eckpfeiler freiheitlicher Politik. Der Sonntag ist für viele Familien der einzige Tag, an dem zumeist beide Elternteile frei und Zeit für die Familie haben" so Hofmann abschließend. (Schluß)

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