SP-Haider: Arbeitslosigkeit in OÖ stärker gestiegen als im Bundesdurchschnitt

Im Juni wieder mehr Arbeitslose - Regierung schaut zu

Linz (OTS) - "Monat um Monat vergeht, ohne dass sich an der unerfreulichen Arbeitsmarktstatistik etwas ändert. Ebenso unverändert bleibt leider auch die Tatenlosigkeit der schwarz-blauen Regierung, die absolut nichts gegen die steigende Arbeitslosigkeit unternimmt", kritisiert LH-Stv. Erich Haider und fordert endlich wirksame Impulse, um diese negative Entwicklung zu stoppen. Auch im Juni lag die Zahl der Arbeitslosen in Oberösterreich mit +311 um 1,6% über dem Vorjahresniveau und ist in Oberösterreich sogar deutlicher gestiegen als im Bundesdurchschnitt mit +0,9%. Insgesamt waren Ende Juni 20.249 Personen in Oberösterreich arbeitslos vorgemerkt.

Diese negative Entwicklung ist in erster Linie auf den Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit gegenüber Juni 2003 um 362 auf 10.197 zurückzuführen ist. Den stärksten Anstieg an vorgemerkten Arbeitslosen gibt es bei den Hilfsberufen (+363) Außerdem klafft in Oberösterreich nach wie vor eine Lehrstellenlücke - es fehlen 613 freie Stellen.

"Gerade diese Details aus der Arbeitsmarktstatistik vom Juni zeigen, wie wichtig eine von der SPÖ Oberösterreich bereits mehrfach geforderte Bildungs- und Ausbildungsoffensive zur Höherqualifizierung der ArbeitnehmerInnen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist. Jeder Tag ohne aktive Arbeitsmarktpolitik verschlimmert die Situation", betont Erich Haider und erwartet, dass auch die ÖVP endlich Taten setzt, anstatt mit skandalösen Vorschlägen für eine Arbeitszeitverlängerung oder die Einführung von Billiglohngruppen die arbeitenden Menschen zusätzlich zu verunsichern. "Gratis länger arbeiten würde die Situation noch wesentlich verschärfen!", schließt Haider.

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