ÖAW: Programmdirektorin für Galerie der Forschung bestellt

Nach internationaler Ausschreibung aus 140 Bewerbern ausgewählt

Wien (OTS) - Die "GALERIE DER FORSCHUNG | THE GALLERY OF
RESEARCH", ein Vorhaben der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat eine Programmdirektorin: Albena YANEVA, eine 32jährige Bulgarin, die in Berlin, Harvard, Paris und Sofia studiert und gearbeitet hat. Die neue Direktorin wird für die Konzeption und die Umsetzung der wissenschaftlichen Inhalte und die Programmgestaltung der GALERIE DER FORSCHUNG verantwortlich sein. Albena YANEVA wird am 1. Oktober 2004 ihre Tätigkeit aufnehmen und ihre Pläne der Öffentlichkeit präsentieren.

Nach einer internationalen Ausschreibung mit mehr als 140 Bewerbungen aus 30 verschiedenen Ländern wurde Albena YANEVA aufgrund ihrer außerordentlichen Kenntnisse in den für die GALERIE DER FORSCHUNG relevanten Fachbereichen als beste Kandidatin ausgewählt. Im international beschickten "Search Committee" haben als externe Experten Maya Halevy (Direktorin des "Bloomfield Science Center" in Jerusalem), Michael Shara (Kurator der "Einstein Exhibition" und Astrophysiker im "American Museum of Natural History" in New York), Jorge Wagensberg (Direktor des "Museu de la Ciència" in Barcelona) und u.a. Abbott Miller (Graphic Designer bei "Pentagram" in New York) mitgewirkt. Die konzeptiven Ideen zu Programm und Inhalten der GALERIE DER FORSCHUNG wurden von den Kandidatinnen und Kandidaten der "Shortlist" bei einem Hearing in der "Österreichischen Akademie der Wissenschaften" präsentiert, an dem neben dem "Search Committee" auch Vertreter der Akademie der Wissenschaften und der die GALERIE DER FORSCHUNG fördernden Ressorts teilgenommen haben. Die Entscheidung der mit dem Auswahlverfahren befassten Gremien war eindeutig, wobei die wissenschaftliche, kulturell-gestalterische und theoretisch-methodische Kompetenz der Kandidatin ausschlaggebend war. Albena YANEVA hat an der "Ecole des Hautes Etudes en Science Sociales" in Paris und am "Center of Sociology of Innovation" der "Ecole des Mines de Paris" bei Bruno Latour gearbeitet. Sie war Forscherin am "Max-Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte" in Berlin und am "Department of the History of Science" an der Harvard University, hat an erfolgreichen Ausstellungen mitgewirkt und arbeitet zur Zeit mit Rem Koolhaas an einem Buch über "The Failed Extensions of Whitney Museum of American Art: A Natural Experiment in Exploring Design and Modernism".

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