ORF-"Sommerzeit": Zwei liebevolle Dokus über Menschen und das kühle Nass

"66 Sommer und ein Bad" und "Die Insel"

Wien (OTS) - "Sommerzeit" lautet das Motto, Anekdoten und
Ereignisse rund um das kühle Nass sind der Inhalt - von zwei Dokus am Sonntagabend (11. Juli) in ORF 2: Regisseur Peter Kerekes stellt in seinem so ungewöhnlichen wie eindrucksvollen Film "66 Sommer und ein Bad" (23.05 Uhr) das öffentliche Schwimmbad in Kosice, der Hauptstadt der Ostslowakei, als Spiegel der Zeit zwischen 1936 und 2002 vor. Kerekes betont dabei das Private, erzählt amüsante Anekdoten, aber auch tragische Ereignisse und lässt vor diesem Hintergrund europäische Zeitgeschichte als großartiges Mosaik entstehen. Drei Sommer lang drehte Peter Kerekes im öffentlichen Schwimmbad des slowakischen Kosice (Kaschau) - und verführt die Protagonisten ungeniert zur Inszenierung ihrer Jugend. Das Ergebnis: 66 (Bade-) Saisonen, aufbereitet in einem liebvollen Film.
Der Dokumentarfilmer Hans Selikovsky (bekannt als Kameramann aus "Black Flamingos", "Bockerer III", "Drei Herren", etc.) lädt die Zuseher im Anschluss (0.35 Uhr) zu einem Tag auf "Die Insel": Gemeint ist die Wiener Donauinsel, die technisch gesehen ein architektonischer Zweckbau und Nebenprodukt des Hochwasserschutzes ist. Praktisch gesehen aber auch ein Ort, an dem jedes Wochenende Tausende Wienerinnen und Wiener ihre kostbare Freizeit verbringen und hier nach Dienstschluss ihr zweites, ihr wirkliches Leben ausleben. Die Insel ist Ort für viele: Wiener, die hier ihren Sommerurlaub verbringen, Gastarbeiter aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen, die hier ihre Freiräume finden, und gesellschaftliche Randgruppen wie etwa die Sprayer, die ihre Spuren in Form von Graffitis an Brückenpfeilern hinterlassen.

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