SPÖ setzt sich mit "Dringlicher" gegen rechtsextremes Festival durch

Landesregierung wird aufgefordert, alle Maßnahmen zu ergreifen, um ein für Juli 2004 geplantes Konzert mit als rechtextrem und antisemitisch geltenden Bands zu verhindern

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Sozialdemokraten haben sich mit ihrem Dringlichkeitsantrag zur Verhinderung des 4. VAWS-Festival in Kärnten in der 5. Sitzung des Kärntner Landtages durchgesetzt. Die Abgeordneten Karl Markut, Nicole Cernic, Peter Kaiser und Herwig Seiser haben den Dringlichkeitsantrag im Kärntner Landtag eingebracht um das Festival zu verhindern. Der Antrag wurde einstimmig Dienstagabend beschlossen. "Wir wollen, dass seitens der Kärntner Landesregierung alle geeigneten Maßnahmen getroffen werden, um ein solches Treffen zu verhindern", erklärt SP-Klubobmann Karl Markut und ergänzt: "Wir brauchen heute und auch künftig in Kärnten keine Sympathisanten aus dem rechtsextremen Lager sowie keine antisemitischen Bands".

Markut betont, dass die Mehrheit zur Verhinderung des VAWS-Festival im Kärntner Landtag auch ein wichtiges Signal aus Kärnten gegen den Rechtsextremismus generell sei. Das dreitägige, so genannte "Dark Wave"-Festival unter dem Titel "Heiliges Österreich" hätte von 9. bis 11. Juli in der Nähe von Klagenfurt mit als rechtsextrem und antisemitisch geltenden Bands über die Bühne gehen sollen. (Schluss)

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