Ambrozy: Man muss die Wahrheit aussprechen, um zu richtigen Schlussfolgerungen zu kommen

Kärntner SP-Chef bezeichnet Zustimmung zum Rechnungsabschluss als Vorleistung für die Zukunft

Klagenfurt (SP-KTN) - Der vorliegende Rechnungsabschluss sei kein Ausweis einer vorausschauenden Finanzpolitik, auch wenn er die Zustimmung der SPÖ erhalte, erklärte SP-Chef LHStv. Peter Ambrozy in der Debatte zum Rechnungsabschluss des Jahres 2003 in der 5. Sitzung des Kärntner Landtages. "Im vergangenen Jahr hat die ÖVP bei der Budgetdebatte im Kärntner Landtag gesagt, ich solle nicht herumjammern, was in fünf Jahren ist, werde man schon sehen", sagte Ambrozy und führte fort. "Die ÖVP trägt die volle Verantwortung für die Budgetentwicklung, versucht sich aber mit ihrer Ablehnung aus der Verantwortung zu stehlen".

Das Ergebnis der Finanzpolitik von ÖVP und FPÖ ist, dass das Land darüber nachdenken müsse, wie es in den nächsten Jahren hunderte Millionen Euro einsparen könne, um jene Dinge, zu denen wir verpflichtet sind, bewerkstelligen zu können. "Es gibt überhaupt keinen Grund zu jubeln. Unsere Zustimmung ist lediglich eine Vorleistung für die Zukunft dieses Landes", sagte Ambrozy.

Als Ziel nannte der SPÖ-Chef ein Signal an die Kärntner Jugend, dass dieses Land nicht nur schön sei, sondern auch ein Land, welches Brot geben könne. "Deshalb bringen wir eine optimistische Vorleistung für die nächsten Jahre, denn wir wollen Kärntens Zukunft gestalten", so Ambrozy. (Schluss)

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