Achleitner: Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen kommt nicht in Frage

FPÖ-Frauensprecherin fordert Recht auf eigenständige Alterssicherung für kindererziehende Frauen

Wien, 2004-07-06 (fpd) - "Für die FPÖ kommt eine Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen im Zuge der Pensionsharmonisierung nicht in Frage", stellte heute die freiheitliche Frauensprecherin Elke Achleitner unmißverständlich klar. ****

Sowohl Sozialminister Herbert Haupt als auch Staatssekretärin Ursula Haubner hätten dies bereits mehrfach dargelegt, erinnerte Achleitner. Dies sei auch unumstrittene freiheitliche Linie. Populistische Forderungen gewisser Jungpolitikerinnen seien daher genauso entbehrlich wie reflexartige Kassandra-Rufe der Opposition.

Im Zusammenhang mit der Pensionsharmonisierung forderte Achleitner ein Recht auf eine eigenständige Alterssicherung für kindererziehende Frauen. Es sei notwendig, daß die Ersatzzeiten der Kindererziehung als echte Pensionszeiten in ein Pensionskonto einflössen. Es dürfe keine Nachteile für Frauen im Alter geben. "Dazu gehört auch, daß die Bemessungsgrundlage für Kindererziehungszeiten deutlich angehoben wird, weil Kindererziehung kein Altersarmutsgrund sein darf", so Achleitner, die weiters darauf hinwies, daß die FPÖ erstmals bei der Pensionsreform 2003 die Besserstellung von Frauen für ihre eigenständige Alterssicherung erreicht habe, wie etwa die Erhöhung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von 18 auf 24 Monate sowie Erleichterungen für Mütter bei der Ausweitung des Durchrechnungszeitraums. (Schluß)

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