Eklat im Elisabethinen-Spital: Scharfe Verurteilung der SPÖ-Frauen

Trannacher: Diffamierung durch Pfarrer völlig inakzeptabel und frauenfeindlich

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharf verurteilt wurden die Aussagen des Krankenhauspfarrers im Elisabethinen Spital am Dienstag von den SPÖ-Frauen. Landesvorsitzende LAbg. Sieglinde Trannacher bezeichnete die verbale Entgleisung des Pfarrers als "völlig inakzeptabel, unwürdig und frauenfeindlich". "Wenn der kirchliche Würdenträger die Betriebsrätin der Fachgewerkschaft in dieser Form diffamiert, dann kann die Krankenhausgeschäftsführung nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Trannacher.

Sie, Trannacher, sehe die Aussagen nicht nur im Zusammenhang mit dem Stellenwert den offensichtlich der Betriebsrat in einigen Köpfen besitze, sondern insbesondere als "massiven verbalen Schlag gegen eine Frau, die als Interessensvertreterin engagiert arbeitet".

Laut Bericht einer Tageszeitung soll der Krankenhauspfarrer auf die Frage, was er von Betriebsrätin Regina Kuncic halte gesagt haben:
"Wenn man einem Idioten einen Scheißhausschlüssel in die Hand drückt, fühlt er sich als König unter den Ärschen!". (Schluss)

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