Martinz: Koalition verwechselt Aufsichtsrat und Eigentümervertretung

Verwunderlicher Meinungsschwenk nach der Landtagswahl

Klagenfurt (OTS) - In der Diskussion über den neuerlichen Vorstoß der ÖVP zur Entpolitisierung der Landesgesellschaften in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtags zeigte ÖVP-Obmann Josef Martinz Verständnis für die Vehemenz der Reaktionen von FPÖ und SPÖ. Schließlich habe die ÖVP durch ihre konsequente Haltung aufgezeigt, mit welchem Tempo die Koalitionsparteien ihren verwunderlichen Meinungsschwenk zur ursprünglich geforderten Rücknahme des politischen Einflusses auf die Landesgesellschaften nach der Landtagswahl vollzogen hätten.

Grundsätzlich würden SPÖ und FPÖ allerdings einem gravierenden Irrtum unterliegen und wesentliche Funktionen und Aufgaben der Aufsichtsräte einerseits und der Wahrnehmung der Eigentümervertretung andererseits verwechseln. Martinz: "Wirtschaftspolitische Strategien gibt die Kärntner Landesregierung vor, das operative Geschäft erledigen die Fachleute in der Geschäftsführung unter Kontrolle eines fachlich qualifizierten Aufsichtsrates. Offenbar mangels entsprechenden betriebswirtschaftlichen Know-Hows versuchen SPÖ und FPÖ, neue Management-Theorien zu erfinden." Auf diese Weise würde die Vorgabe der grundlegenden Strategie mit den Aufgaben der Geschäftsführung und der Generalversammlung vermischt. Martinz: "Den Koalitionsparteien sei ins BWL-Stammbuch geschrieben:
Eigentümervertretung findet nicht in den Aufsichtsräten statt, sondern in der Kärntner Landesregierung." (Schluss)

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