Wiener Grüne zur Plattform "Soziales Wien"

Wien (Grüne) - Arbeitsmarktsprecherin Vana: "Hundstorfer spricht mit gespaltener Zunge"

Kritik am Vorsitzenden der Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten, Rudolf Hundstorfer übt heute die Arbeitsmarkt-Sprecherin der Wiener Grünen, Monika Vana: "Hundstorfer redet mit gespaltener Zunge: Als Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten stellt er Forderungen für Bedienstete auf und als Vorsitzender des Gemeinderates stimmt er für die Ausgliederungen."

Die SPÖ hat mehrere Anträge auf Mindestrechte für Bedienstete im Zuge von Ausgliederungen wiederholt abgelehnt. Vana: "Wir Grünen unterstützen die Forderungen der Plattform "Soziales in Wien" im Gegensatz zur SPÖ vorbehaltlos".

Das Eintreten der GPA und der GdG sei unglaubwürdig: So ist die Kundgebung der Plattform "Soziales in Wien", die für Rechte der Bediensteten im Zuge von Ausgliederungen eintritt, nur von Grünen unterstützt worden. Vana: "Die Gewerkschaft hat offensichtlich Standortprobleme: steht sie auf Seiten der Bediensteten oder auf Seiten der Stadtregierung?"

Ausgliederungen, so Vana weiter, haben erwiesenermaßen negative Folgen für die öffentlich Bediensteten: Anstieg atypischer Arbeitsverhältnisse, Aushöhlung des guten ArbeitnehmerInnenschutzrechts, höherer Arbeitdruck, Nivellierung nach unten. Das sei vor allem für Frauen negativ, da es keine Gültigkeit des Wiener Gleichbehandlungsgesetztes, keine Frauenförderquote von 50 Prozent und keine positive Diskriminierung gebe. Vana abschließend:
"Die Grüne fordern daher Verankerung von Gender Mainstreaming in den Ausgliederungsverträgen."

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