ARBÖ: "Freisprech-Muffel" fahren gefährlich

55 Prozent der Autolenker telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung

Wien (OTS) - Wer ohne Freisprecheinrichtung beim Autofahren telefoniert, nimmt ein hohes Unfallrisiko in Kauf. Eine im Vorjahr vom ARBÖ durchgeführt Erhebung brachte besorgniserregende Zahlen: 75 Prozent der Fahrzeuglenker telefonieren während des Autofahrens, 55 Prozent davon benutzen keine Freisprechanlage. Und die Sorglosigkeit nahm in den vergangenen vier Jahren zu, schließlich ergab eine im Jahr 2000 vom ARBÖ durchgeführte Umfrage: 70 Prozent telefonieren beim Autofahren, 42 Prozent davon ohne Freisprecheinrichtung.

Wird mit nur einer Hand gelenkt, kann es bei raschen Ausweich- und Lenkmanövern, beim Gangschalten oder Blinken zu gefährlichen, ja sogar lebensbedrohlichen Verkehrssituationen kommen, da der Kurvenradius eindeutig größer ist. Diese Problematik ist nur wenig Kraftfahrern bewusst. Schließlich ergab die ARBÖ-Erhebung im Vorjahr, dass über die Hälfte der im Auto telefonierenden Fahrzeuglenker nicht im entferntesten daran denken, sich in Zukunft eine Freisprechanlage zuzulegen. Ein Grund für die Zunahme der Freisprech-Muffel ist sicherlich auch der häufige Handy-Wechsel. Die alte Freisprechanlage passt nicht mehr zum neuen Handy.

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