Scharer zu Semesterferien 2005: Regierung ließ Stichtag zum Handeln vorüberziehen

Semesterferien 2005 bleiben wie gehabt - Chance vertan!

Wien (SK) So wie im letzten Wirtschaftsausschuss der Antrag der SPÖ abgelehnt wurde, ist auch der letzteingebrachte Antrag der SPÖ-Abgeordneten Erika Scharer zur Verschiebung der Semesterferien 2005 der Wiener und Niederösterreicher nicht auf die Tagesordnung des Unterrichtsausschusses gekommen. "Dies bedeutet, dass die letzte Chance auf eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung bezüglich der Semesterferien 2005 von der ÖVP-FPÖ-Regierung vertan wurde", so Scharer Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Wie befürchtet werden 2005 die Semesterferien der Wiener und Niederösterreicher mit Ferien in Deutschland, Belgien und den Niederlanden vom 7. bis 12. Februar zusammenfallen.

Im Gegensatz zur Aussage von ÖVP-Abgeordnetem Hans Langreiter wurde im letzten Antrag der Pinzgauer SPÖ-Abgeordneten definitiv die Verschiebung der Semesterferien 2005 der Wiener und Niederösterreicher beantragt. Darin wurde auf die Verschiebung von derzeit 7.2.05 bis 12.2.2005 auf die Woche vom 31.1.05 bis 5.2.05 vorgeschlagen. Bis 30. Juni hätte dies durch Ministerin Gehrer in die Wege geleitet werden können. "Jetzt ist es klar und deutlich zu erkennen, dass der fehlende Wille der Regierung Ursache dafür trägt, dass es zu keiner Vorverlegung der Semesterferien kommt", bedauert Scharer.

Trotz wiederholtem Einbringen von Anträgen der Sozialdemokraten wurde die Abhandlung der Thematik von der Regierung ignoriert oder vertagt. "Der Schluss bleibt der gleiche: Keine Verschiebung der Semesterferien 2005. Schade um die Chance, die von der Bundesregierung ohne Rücksicht auf Verluste mit 30. Juni 2004 vergeben wurde", schloss Scharer. (Schluss) cs/mp

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