Grasser: "Bundeswohnbaugesellschaften mit Sicherheit in eine gute Zukunft"

Bundesminister Grasser unterzeichnet mit führenden Vertretern des "Österreich Konsortiums" den Abtretungsvertrag über die Bundeswohnbaugesellschaften

Wien (OTS) - "In einem professionellen und transparenten Veräußerungsverfahren haben wir mit einem Gesamterlös von 2,639 Milliarden Euro das Maximum für den österreichischen Steuerzahler, bei gleichzeitiger Sicherstellung der Interessen der Mieter, erzielt," erklärt Eigentümervertreter Finanzminister Karl-Heinz Grasser anlässlich der Unterzeichnung des Abtretungsvertrages über die Bundeswohnbaugesellschaften heute. Ein historischer Tag - da die Vertragsunterzeichnung den Abschluss des Privatisierungsprozesses bildet und der Staat sich nunmehr endgültig als Wohnungseigentümer zurückzieht. Mit dem Zuschlag an das Österreich Konsortium, heute vertreten durch Ludwig Scharinger (Raiffeisen LB OÖ), Karl Petrikovics (Immofinanz), Günter Geyer (Wiener Städtische Versicherung), Klaus Kumpfmüller (OÖ Landesbank) und Wolfgang Weidl (OÖ Versicherung)", sind laut Grasser die Wohnbaugesellschaften in "besten Händen".

Einmal mehr stellten im Zuge der Vertragsunterzeichnung sowohl alter wie neuer Besitzer die Sicherung der Mieterinteressen im Zuge des Eigentümerwechsels außer Zweifel. Für bestehende Mietverhältnisse werde es keine Veränderungen geben, da auch nach dem Ausstieg aus der Gemeinnützigkeit das Prinzip "Einmal Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz, immer Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz" gilt. Jegliche anders lautende Kommentare, die letztlich zu einer Verunsicherung der Mieter führen, wurden mit Verweis auf die Faktenlage zurückgewiesen.

"Mit dem Zuschlag an das "Österreich Konsortium" wurde nicht nur der höchstmögliche Preis erzielt, sondern auch der bestmögliche neue Eigentümer gefunden. Ich bin überzeugt der neue österreichische Eigentümer wird langfristig im Sinne der Mieter und des Landes zu seiner Verantwortung stehen", schloss Grasser.

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