Kräfte bündeln gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Bodensee-Sicherheitsgespräch in Meersburg

Meersburg (VLK) – Mögliche Auswirkungen der Erweiterung der
EU auf die Sicherheit, Kriminaltourismus durch organisierte
Banden sowie die Bekämpfung der teils stark ansteigenden Zahlungsmittelkriminalität waren die bestimmenden Themen
beim diesjährigen Treffen der für die öffentliche
Sicherheit zuständigen Regierungsmitglieder der Bodensee-Anrainerländer heute, Montag, in Meersburg. Vorarlberg war
durch Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler und
Sicherheitsdirektor Elmar Marent vertreten. ****

Um die organisierte Kriminalität wirksam zu bekämpfen,
bedarf es einer engen Kooperation der Sicherheitskräfte.
"Das bedeutet ein klares 'ja' zu einer effizienten
Sicherheitsarbeit in den Regionen und für
grenzüberschreitende Strategien", betonte LR Schwärzler.
Zur Bekämpfung reisender osteuropäischer Tätergruppen
wurden die Intensivierung des grenzüberschreitenden Informationsaustauschs, die Abstimmung und gegebenenfalls
gemeinsame Durchführung polizeilicher Fahndungsmaßnahmen
sowie die Einrichtung gemeinsamer Ermittlungsgruppen bei
Bedarf vereinbart.

Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt betraf die zunehmende Zahlungsmittelkriminalität und Geldfälschungen. LR
Schwärzler und Sicherheitsdirektor Marent verwiesen auf die wachsende Zahl der Fälschungsdelikte und begrüßten die von Baden-Württemberg in Aussicht genommene Einladung zu einer Expertentagung 2004, um im Kreis der
Sicherheitsverantwortlichen der Bodenseeanrainerländer mit Vertretern der Banken und Handelsketten Gegenstrategien im Geldverkehr und zu den Diebstählen in Einkaufsgeschäften zu erarbeiten. "Eine solche enge Partnerschaft ist für einen erfolgreichen Weg in der Kriminalitätsbekämpfung
notwendig", betonte LR Schwärzler.

Bei dem Bodensee-Sicherheitsgespräch in Meersburg konnte festgestellt werden, dass sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gut entwickelt hat und zukunftsweisend weiterentwickelt werden muss, um einem vernetzten Vorgehen
gegen die Kriminaltiät und einem forcierten Austausch der Täterbilder im Bodenseeraum Vorschub zu leisten, so LR
Schwärzler und Sicherheitsdirektor Marent.
(ad/gw,nvl)

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