GPA-Jugend: Sechs Monate Zivildienst sind genug!

Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate logische Konsequenz

Wien (GPA/ÖGB). (OTS) - Dass der Wehrdienst laut Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ab 1. Jänner 2006 auf sechs Monate verkürzt werden soll, ist für René Pfister, Bundesjugendvorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), eine "tolle Sache". Auch die Ankündigung, der Zivildienst werde "analog" verkürzt, wird von der GPA Jugend uneingeschränkt begrüßt. "Analog heißt für mich, dass der Zivildienst auch auf sechs Monate verkürzt wird!", stellt Pfister fest. ++++

Es könne nicht so sein dass, Zivildiener als billige Arbeitskräfte im Sozialbereich verwendet werden, insbesondere nicht in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit. Für die GPA Jugend sei klar, dass mit einer Verkürzung des Zivildienstes gleich mehrere Erfolge auf einmal erreicht werden könnten. Einerseits sei die Verkürzung des Zivil- und Präsenzdienstes ein wichtiger und zeitgemäßer Schritt für die Jugendlichen, andererseits könnten so auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Beides sei für die GPA Jugend uneingeschränkt positiv, so Pfister weiter.

"Die Bundesregierung ist bei diesem Punkt auf einem guten Weg", ist Pfister überzeugt und hofft, dass die Ungerechtigkeit des längeren Zivildienst für jene, die keine Waffen tragen wollen, im Rahmen der Bundesheerreform beseitigt wird.

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ÖGB, 5. Juli 2004 Nr. 486

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