Fuhrmann: Zivildienst und Präsenzdienst müssen gleichgestellt werden!

Rasche Umsetzung der Empfehlungen der Bundesheerreformkommission gefordert Wien, 5. Juli 2004 (ÖVP-PK) "Die Einführung einer Zivildienstreformkommission wird von Seiten der Jungen ÖVP vollinhaltlich begrüßt", sagte heute, Montag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Im Zuge dieses Reformprozesses sollte vor allem eine Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienst diskutiert werden. "Hauptaugenmerk sollte die Reformkommission vor allem auf die völlige gesellschaftliche Gleichstellung legen, wobei in Hinkunft beide Formen der Ableistung der gesellschaftlichen Verpflichtung gleichwertig nebeneinander stehen sollen", so Fuhrmann weiter. ****

Neben der Angleichung der Dauer des Zivildienstes auf sechs Monate fordere die Junge ÖVP ebenfalls eine Gleichstellung hinsichtlich der finanziellen Situation. "Hinsichtlich der Verpflegungssituation sollten dieselben Maßstäbe wie für Präsenzdiener gelten, die ebenfalls mehrmals täglich mit Nahrung versorgt werden", so Fuhrmann weiter.

Fuhrmann verwies im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Arbeiten der Bundesheerreformkommission vor allem auf die Erfolge der Jungen ÖVP. "Neben der Verkürzung des Wehrdienstes als größten Erfolg, haben wir uns auch bei der der individuelleren Einteilung des Dienstortes und des Einrückungstermines sowie beim Ausbau der Freizeitmöglichkeiten durchgesetzt", so Fuhrmann weiter. Die Ankündigung die Verkürzung des Präsenzdienstes schon per 1.Jänner 2006 umsetzen zu wollen, stoße bei den Jugendlichen auf vorbehaltlose Zustimmung und Lob. "Es wird hier gezeigt, wie sehr die Bundesregierung die Anliegen der jungen Menschen ernst nimmt
uns sich den Wünschen und Forderungen annimmt", so Fuhrmann weiter.

Unkenrufen, dass die Verkürzung des Wehrdienstes auf Grund der Anschaffung neuen Fluggeräts nicht möglich sein würde, kann Fuhrmann keinen Glauben schenken. "Wenn manche hier etwas konstruieren wollen, dann zeigt dies nur den blanken Neid über die gute geleistete Arbeit", so Fuhrmann abschließend, die den Grenzeinsatz und den Katastrophenschutz durch eine Wehrdienstverkürzung nicht gefährdet sieht.

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