SPÖ-Schieder an Gerstl: "Stadt investiert auch ohne Aufforderung hohe Summen in den Ausbau des Radwegenetzes!"

Wien (SPW-K) - Als "Scheinheiligkeit sondergleichen" bezeichnete heute der stellvertretende Vorsitzende des Wiener Verkehrsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Mag. Andreas Schieder, die Aussagen des Wiener ÖVP-Verkehrssprechers Gerstl zum Thema Radverkehr. "Die Wiener ÖVP hat seinerzeit im Gemeinderat im Rahmen der Beschlussfassung zum Masterplan Verkehr gegen das Kapitel Radverkehr gestimmt. Sich jetzt hinzustellen und die im Masterplan ohnehin vorgesehenen Maßnahmen zu fordern bzw. als eigene Ideen zu verkaufen, zeugt von einiger Unverfrorenheit", so Schieder. Sämtliche Maßnahmen, die Gerstl fordere, seien im Masterplan Verkehr enthalten, die ÖVP hätte seinerzeit nur dem Kapitel Radverkehr zustimmen müssen.****

Eine Chuzpe sei vor allem auch, ÖVP-dominierte Bezirke als Vorbild für den Ausbau des Radwegenetzes hinzustellen. "Gerade die Blockadepolitik so mancher ÖVP-Bezirkspolitiker gegen den Ausbau der Radwege hat die Stadt letztendlich dazu veranlasst, die Verantwortung für das Hauptradwegenetz wieder in Zentralverwaltung zurückzunehmen", unterstrich Schieder. "Die Stadt investiert auch ohne Aufforderung durch die ÖVP hohe Summen in den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes. Die Forderungen Gerstls zielen also wieder einmal ins Leere", so Schieder abschließend. (Schluss)

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