Wirtschaftsmediation zwischen 19. und 23. Juli großer Themenschwerpunkt in Admont

Bei der "First International Summer School on Business Mediation" - Unternehmensberater bieten innovative Streitschlichtung für KMU

Wien (OTS) - Wie kann man Konflikte in und zwischen Betrieben effektiver beilegen als vor dem Richter? Durch Einschaltung eines Wirtschaftsmediators. Denn das erspart den Konfliktparteien hohe Gerichtskosten und viel Zeit. Ein weiterer Vorteil der Mediation ist, dass das Ergebnis eines Mediationsverfahrens auf dem Konsens der Beteiligten basiert und daher deren Akzeptanz genießt.

Bei den rot-weiß-roten Wirtschaftsmediatoren handelt es sich um Unternehmensberater mit Gewerbeberechtigung, die im Ministerium für Justiz und bei der Wirtschaftskammer in einer speziellen Liste eingetragen sind. Sie haben eine Mediationsausbildung abgeschlossen und können durch ihren beruflichen Background als Unternehmensberater auf entsprechende Erfahrung aus der Praxis zurückgreifen.

"Bisher kam Wirtschaftsmediation fast ausschließlich bei Großunternehmen zum Einsatz. Aber vor allem kleine und mittlere Betriebe - das sind 99,5 Prozent aller österreichischen Unternehmen -bedürfen der Unterstützung durch Wirtschaftsmediatoren", erklärt Friedrich Bock, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). So kann die Mediation beispielsweise bei schwierigen Nachfolgeverhandlungen erfolgreich eingesetzt werden. Stolze 40.000 heimische Unternehmen sind derzeit von der Frage der Unternehmensnachfolge betroffen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind bei Konflikten innerhalb eines Unternehmens wie Spannungen mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern sowie zwischenbetrieblich bei Fusionen oder Insolvenzen.

Von 19. bis 23. Juli wird in Admont/Steiermark die "First International Summer School on Business Mediation" stattfinden. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite www.isbm.at. Wirtschaftsminister Bartenstein wird bei der "First International Summer School on Business Mediation" erstmals eine Studie zum Thema "Wirtschaftsmediation für KMU in Österreich" präsentieren. Sie soll verdeutlichen, welchen Stellenwert Mediation als neuer Weg zur außergerichtlichen Konfliktlösung in der Wirtschaft hat. Die Begegnung im Gesäuse soll alle zwei Jahre stattfinden und Admont zum "Alpbach der Wirtschaftsmediation" machen.

Am 22. September lädt dann die Wirtschaftskammer Österreich zu einer großen Informationsveranstaltung für Entscheidungsträger aus kleinen und mittleren Betrieben mit dem Titel "Ein Fall für WirtschaftsMediatoren" in das Haus der Wirtschaft in Wien. "Wir wollen das Wesen der Wirtschaftsmediation erläutern und anhand mehrerer Praxisbeispiele aufzeigen, dass diese Art von Mediation im Konfliktfall einen nachweislichen qualitativen und quantifizierbaren Nutzen für alle Beteiligten bringt", erklärt Stephan Proksch, Sprecher der Wirtschaftsmediatoren im Fachverband UBIT. Auch die neue Studie zum Thema Wirtschaftsmediation und KMUs wird anlässlich der Veranstaltung thematisiert. www.wirtschaftsmediation.cc.

Für weitere Informationen zum Thema Wirtschaftsmediation stehen Wolfgang Müller von der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Wien, Tel. 0664/22 19 22 0, E-Mail: wiko@nextra.at und der Wirtschaftsmediator Stephan Proksch unter der Telefonnummer 0699/12 64 64 43 oder perE-Mail an stephan.proksch@minwin.at zur Verfügung. (JR)

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Tel.: 05 90 900-3539
office-ubdv@wko.at

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