ARBÖ: Ferienbeginn in Westösterreich, dem Norden der Niederlande und in Teilen Deutschlands!

Zweite Reisewelle rollt ab Freitag Abend durch Österreich-Kilometerlange Stauungen auf zahlreichen Hauptverbindungen erwartet

Kommenden Freitag beginnen die Ferien in den restlichen Bundesländern Österreichs. In Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und der Steiermark machen sich Tausende Urlaubsbegeisterte auf den Weg in die wohlverdienten Ferien. Der ARBÖ-Informationsdienstdienst erwartet daher erhebliche Staus auf den Hauptverbindungen Westösterreichs.

Stauzone Nummer Eins wird daher die A10, Tauernautobahn, sein. Richtung Süden werden der Tauerntunnel, zwischen Flachauwinkel und Zederhaus, sowie der Katschbergtunnel, zwischen St. Michael und Rennweg, zum Nadelöhr werden. "Blockabfertigung vor den Tunnelportalen, sowie kilometerlange Stauungen sind vorprogrammiert", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch. Der ARBÖ empfiehlt daher auf die B99, Katschberg Bundesstraße auszuweichen. Weiters muss man in Tirol auf der B179, Fernpass Bundesstraße mit erheblichen Verzögerungen rechnen, denn auch im Norden der Niederlande, sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen und Niedersachsen starten kommendes Wochenende die Sommerferien. Auf der gesamten Fernpass-Strecke, zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen, bis über den Fernpass, wird man nur sehr langsam vorankommen. Auch Richtung Salzburg muss man in Bayern auf der A8, Verbindung München-Salzburg, mit Staus rechnen. Besonders am Knoten Rosenheim wird der Verkehr sehr stark spürbar sein. In Vorarlberg muss man aufgrund des verschärften Reiseverkehrs, auf der A14, Rheintalautobahn, mit Behinderungen rechnen. Bei Feldkirch wird der Ambergtunnel und in Bregenz, der City-, sowie der Pfändertunnel, nur erschwert passierbar sein. Auch hier erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten mit lange Staus und Blockabfertigung, die zur Entlastung des Verkehrs in den Tunnels aktiviert wird.

Utl.: Lange Wartezeiten an den Grenzen - Staus an den Stadtausfahrten - Veranstaltungen verschärfen die Situation erheblich=

In den Landeshauptstädten muss man bei den Stadtausfahrten Geduld aufbringen. Zahlreiche Urlauber werden in Wien auf der A23, Südosttangente, stadtauswärts, sowie im weiteren Verlauf auf der A2, Südautobahn, bis zum Knoten Vösendorf, im Stau stehen. Auch auf der Ausweichroute, der B17, Wr. Neustädter Bundesstraße muss man Verzögerungen einkalkulieren, meldet der ARBÖ-Informationsdienst.

Auf der A4, Ostautobahn wird das Verkehrsaufkommen, Richtung Nickelsdorf sehr stark sein. Im weiteren Verlauf muss man am Grenzübergang Nickelsdorf (H), bei der Ausreise aus Österreich, mit langen Wartezeiten rechnen. Auch in Heiligenkreuz (H) und Klingenbach (H) wird sich eine Blechkolonne bilden. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten auf die Grenzübergänge Pamhagen (H) und Deutschkreuz (H) auszuweichen.

In Klagenfurt sollte man an den Auffahrten zur A2, Südautobahn, etwas Zeit einplanen. Besonders hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert der ARBÖ-Informationsdienst auf der Nordumfahrung Klagenfurt. Hier sorgen der Ehrenthalerbergtunnel, sowie der Falkenbergtunnel für Behinderungen. Weiters findet kommenden Samstag die "Starnacht am Wörthersee" statt. Aufgrund dessen wird der Ansturm auf das Event für Verzögerungen vor den Autobahnausfahrten Pörtschach-Ost und Pörtschach-West, sorgen. Am Knoten Villach kreuzen sich die A2, Südautobahn, die A10, Tauernautobahn, sowie die A11, Karawankenautobahn. Daher kann es auch hier zu Verzögerungen kommen. Der Ansturm auf den Grenzübergang Karawankentunnel (SLO), wird in weiterer Folge, ebenfalls erheblich sein. "Auch in Spielfeld und über den Loiblpass wird man an den Grenzübergängen nach Slowenien viel Geduld aufbringen müssen", berichtet Thomas Woitsch.

In Tirol kommt man auf der A13, Brennerautobahn, Richtung Italien, nur sehr langsam voran. Im weiteren Verlauf muss man in Südtirol, auf Höhe der Mautstelle Sterzing mit Behinderungen rechnen. In Innsbruck wird der Andrang zum Fed-Cup-Spiel, Österreich gegen USA, für Verzögerungen sorgen. Rund um das Bergiselstadion ist mit einer Auslastung der Parkplätze zu rechen, warnt der ARBÖ-Informationsdienst.

Utl.: Ferienreiseverordnung 2004 - Lkw-Frei in den Urlaub=

Schon vergangenen Freitag trag die Ferienreiseverordnung 2004 in Kraft. Auf zahlreichen Hauptverbindungen ist somit das Fahren mit Lkws oder Sattelkraftfahrzeugen, mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, und von Lkws mit Anhängern, bei denen die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte beider Fahrzeuge, mehr als 7,5 Tonnen beträgt, an allen Samstagen, bis einschließlich 11. September, in der Zeit zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, verboten. Darüberhinaus gilt dieses Fahrverbot auch am 2., 23. und 30. Juli 2004, sowie am 6. August 2004, jeweils in der Zeit von 15 und 19 Uhr. Einer Lkw-freien Fahrt in den Urlaub steht daher nichts im Wege.

Auskünfte über den aktuellen Straßenzustand, sowie Verkehrsauskünfte erhält man beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050/123, im Internet auf der Seite www.verkehrsline.at, sowie auf der ORF-Teletextseite 431.

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Rückfragehinweis: ARBÖ-Informationsdienst / Thomas Woitsch
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