Haupt: Man muß die Wunden der Vergangenheit schließen

FPÖ will Umgestaltung Österreichs zu freiheitlich-demokratischem Rechtsstaat auch in Zukunft umsetzen

Linz, 2004-07-03 (fpd) - Seit dem Parteitag 2002 habe die FPÖ unzweifelhaft eine schwierige Phase hinter sich, sagte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Haupt in seiner Rede am außerordentlichen Bundesparteitag der FPÖ in Linz. Die letzten zwei Jahre seien für ihn als Obmann nicht leicht gewesen. ****

Die FPÖ wolle die Umgestaltung Österreichs zu einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat auch in Zukunft umsetzen, betonte Haupt. Man müsse deshalb die Wunden der Vergangenheit schließen und einen Neuanfang machen und diesen nicht nur propagieren, sondern auch umsetzen und leben. Die Umgestaltung gelinge nur, wenn die FPÖ freiheitliche Politik auch lebe im Interesse der Menschen dieses Landes. Haupt wünschte Ursula Haubner alles Gute für die Zukunft und bedankte sich bei seinen Stellvertretern Thomas Prinzhorn, Magda Bleckmann und Max Walch sowie bei den aus der Regierung ausgeschiedenen Regierungsmitgliedern Waneck und Böhmdorfer. Besonderes Lob sprach Haupt Vizekanzler Hubert Gorbach und Ursula Haubner aus. Der neuen Justizministerin wünschte Haupt alles Gute.

Sehr vieles sei in den vergangenen zwei Jahren an freiheitlicher Handschrift verwirklicht worden, betonte Haupt, der Kritik daran übte, daß die FPÖ am Tag, als die Steuerreform in Kraft getreten sei, nichts besseres zu tun gehabt habe, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Keine Partei der Welt könne so arbeiten. Dies sei eine symptomatische Haltung, mit der Schluß sein müsse, damit Ursula Haubner eine faire Chance bekomme. "Ich wünsche mir, daß es keinen Freiheitlichen mehr gibt, der diesen Weg der Zerstörung weitergeht, sondern sich jeder einbringt und die FPÖ breiter und stärker macht", sagte Haupt.

Er habe seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, sagte Haupt. "Ich habe keinen Gram, sondern werde in der FPÖ dort weiterarbeiten, wo mich die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft hinstellt." (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat
0664-8257801

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001