SONNBERGER: UMFASSENDE UND KONKRETE ANTWORTEN VON GEHRER UND SEIPEL IM KULTURAUSSCHUSS

Wien, 2. Juli 2004 (ÖVP-PK) Die heute, Freitag, im Kulturausschuss von der SPÖ gestellten Fragen wurden vom Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM), Wilfried Seipel und Bundesministerin Elisabeth Gehrer umfassend, detailliert, klar und konkret beantwortet", stellte heute, Freitag, ÖVP-Abg. Dr. Peter Sonnberger, Mitglied im Kulturausschuss, in Richtung der SPÖ-Kultursprecherin Mag. Christine Muttonen fest. ****

Die Sicherheitskonzepte der Bundesmuseen bestünden nicht nur aus Überwachungsmaßnahmen, sondern neben technischen auch aus personellen und organisatorischen Maßnahmen, so Sonnberger. Der Abgeordnete wies zudem darauf hin, dass es sich letztendlich nur um einen Rohbericht handle. Nach Vorliegen des Endberichts würden die Sicherheitsfragen weiter diskutiert werden. "Eine umfassende Evaluierung durch unabhängige Experten wird als Grundlage für eine laufende Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte dienen." Der ÖVP-Abgeordnete wies zudem darauf hin, dass die Sicherheitsstandards des Kunsthistorischen Museums auch vom ORF-Magazin "Modern Times" im Jahr 2001 als vorbildlich beschrieben wurden.

Hinsichtlich der Fehlalarme stellte Sonnberger fest, dass es im Zeitraum vom 11. April bis 11. Mai 2003 im Haupthaus des KHM insgesamt 106 Alarmsituationen gab. Nur sieben davon fanden nachts statt und waren Alarmsituationen aus dem Einbruchsschutz. Die Sicherheitssysteme des KHM unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung.

Zur Frage des kostenlosen Eintritts in staatlichen Museen meinte Sonnberger, dass dies dem Grundsatz der vollrechtsfähigen Institutionen öffentlichen Rechts widersprechen würde. Zudem würde dies zu einem gravierenden Wettbewerbsnachteil für all jene kulturellen Institutionen führen, die auf Eintrittsgelder angewiesen sind.

Bei all dieser Diskussion müsse man auch das "Gesamtwerk" des Generaldirektors sehen und sich auch die Entwicklung der Bundesmuseen in den letzten 14 Jahren vergegenwärtigen. "Hier wurde hervorragende Arbeit geleistet", verwies Sonnberger auf die Entlassung in die Selbstständigkeit, die verstärkte Eigenmittelaufbringung und die wirtschaftlichere Führung. Das Kunsthistorische Museum mit 1,4 bis 1,6 Millionen Besuchern pro Jahr habe auch für den Tourismus große Bedeutung, kommen doch 50 Prozent der Besucher aus dem Ausland beziehungsweise 20 Prozent aus Übersee. "Die Vollrechtsfähigkeit brachte eine beträchtliche Steigerung der Eigenleistung. Insgesamt gab es seit 1990 im Bereich des KHM 300 Sonderausstellungen. Dieses gehöre zu den das zu den fünf großen Museen der Welt

Generaldirektor Seipel habe als Manager und Kulturbotschafter eine Neuorientierung im Bereich der Museumsarbeit angegangen - von der "staatlichen Ausstellungshalle in Richtung eines dynamischen Museumskonzepts.

Sonnberger zeigte sich überzeugt, dass nach dem Endbericht des Rechnungshofes nur mehr wenige Fragen übrig bleiben werden. Diese gelte es dann, sachlich weiter zu diskutieren.

"Die Versuche der Opposition, das Museum zu diskreditieren, sind daher völlig unverständlich und schaden dem Wirtschafts- und Kulturstandort Wien", schloss Sonnberger.
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